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Auf Wachstumskurs: Pumpenspezialist Börger meldet Rekordumsatz

Die Börger Gruppe hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 70 Millionen Euro erwirtschaftet. Den Grund für das starke Unternehmenswachstum sieht der Pumpenspezialist vor allem in der umfassenden Produktinitiative.

Geschäftsführerin Anne Börger-Olthoff mit Mobilpumpenmonteur Thomas Weddeling vor einer XL THW Mobilpumpe. (Bild: zvg)

Die Börger Gruppe konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Mit 70 Millionen Euro erzielte das Weseker Familienunternehmen den höchsten Umsatz in seiner 43-jährigen Geschichte. Börger produziert Drehkolbenpumpen, die in nahezu jedem Industriesektor Anwendung finden. Den Grund für das starke Wachstum sieht Geschäftsführerin Anne Börger-Olthoff vor allem in der Produktinitiative der letzten Jahre: „Wir haben viele neue Produkte auf den Markt gebracht, die sehr gut angenommen wurden. Dabei fertigen wir jedes Produkt im Baukastenprinzip perfekt angepasst für den jeweiligen Einsatzfall.“ So hat sich die 2015 präsentierte High-Tech Pumpe ONIXline in der chemischen Industrie und im Öl- und Gasbereich etabliert. Auch die neue BLUEline XL Pumpe hat einen sehr breiten Anwendungsbereich. Neben dem mobilen Einsatz auf zahlreichen THW-Mobilaggregaten wird die Pumpe beispielsweise in der New Yorker Abwasseraufbereitung oder in der peruanischen Fischzucht eingesetzt.

Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland

Gefertigt werden sämtliche Börger Produkte in Borken-Weseke, (NRW). Dies soll auch zukünftig so bleiben. Platz für Betriebserweiterungen ist vorhanden. Neben der bestehenden Reservefläche konnte sich die Börger GmbH das 12.000 Quadratmeter große Nachbargrundstück sichern. „Wir sind froh, in Weseke genügend Platz für zukünftige Betriebserweiterungen zu haben. Durch die hervorragenden Zulieferer und unsere hochqualifizierten Mitarbeiter haben wir hier beste Produktionsbedingungen“, so Börger-Olthoff.

Auch 2018 will Börger seinen Wachstumskurs fortsetzen. So möchte man die Produktivität der Fertigung durch Ablaufoptimierungen weiter steigen, die lokalen Zulieferer stärker entwickeln und zahlreiche neue Arbeitsstellen schaffen, um die weiter wachsenden Auftragseingänge bewältigen zu können.

 www.boerger.de