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Der Trinkhalm aus Papier

Das Problem Plastikabfälle ist ungelöst. Getränkekartons bestehen aus ca. 75% Karton. Jetzt will das Verpackungsunternehmen Tetra Pak einen Trinkhalm aus Karton entwickeln.

von pd/hps

(Bild: Tetra Pak)

Trinkhalme spielen bei Portionsverpackungen eine wichtige Rolle, aber wenn sie nicht ordnungsgemäss entsorgt werden, werden sie Teil des Kunststoffabfallproblems. Bis jetzt habe sich Tetra Pak dafür eingesetzt, dass die Verbraucher Trinkhalme zur Entsorgung zurück in die Packung schieben würden, damit sie zusammen mit dem der Verpackung entsorgt werden könnten, schreibt Tetra Pak in einer Mitteilung. Jetzt wolle das Unternehmen aber einen Schritt weiter gehen und wolle einen Papiertrinkhalm entwickeln, der sich für den Einsatz mit Portionsverpackungen eigne.

«Es mag einfach klingen, doch es gibt eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen»

Mit diesen Worten wird Charles Brand, Executive Vice President, Product Management & Commercial Operations in der Mitteilung zitiert, was die Herstellung eines Papiertrinkhalms mit den erforderlichen Eigenschaften anbelange.

«Wir sind zuversichtlich eine Lösung zu finden und bis Ende des Jahres eine Papier-Alternative auf den Markt zu bringen»

So Brand weiter. Im Durchschnitt bestehen Tetra Pak-Verpackungen zu ca. 75% aus Karton; Papiertrinkhalme wären ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung des langfristigen Unternehmensziels, ein vollständig nachwachsendes Portfolio anzubieten.