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Auch Brauereien setzen auf Hard Seltzer

Eine ganze Reihe Start-ups wollen das Trendgetränk «Hard Seltzer» auch in der Schweiz zum Erfolgsdrink machen. Es mischen aber auch viele Brauereien mit.

Die Waadtländer Craft-Brauerei Dr. Gab's hat ihren eigenen Hard Seltzer im Angebot. (Bild zvg)

In den USA ist Hard Seltzer das Trendgetränk der Stunde und ein milliardenschweres Geschäft. Hard Seltzer? Das ist Blöterliwasser mit Alkohol und Aromen. Auch in der Schweiz gibt es eine ganze Reihe von Start-ups, die dem «harten Sprudelwasser» zum Durchbruch verhelfen wollen. Sie heissen etwa Sundays Seltzers, Luke's, Bubbles oder Yeaah. Richtig durchgestartet ist Hard Seltzers bei uns aber noch nicht. Wegen Corona fielen Festivals, Open-Airs und Sommerpartys aus – wichtige Anlässe, um die neue Getränkekategorie unters Partyvolk zu bringen. Was auffällt: Auch Schweizer Brauereien setzen auf Hard Seltzer. Die Appenzeller Brauerei Locher etwa ist Lohnabfüllerin für Yeaah, wie die Handelszeitung unlängst berichtete. Die Zürcher Firma Introdrink will zusammen mit der Interlakener Brauerei Rugenbräu im Februar 2021 den Hard Seltzer Raw auf den Markt bringen. Und die Waadtländer Craft-Brauerei Dr. Gab's produziert bereits einen eigenen Hard Seltzer.

Ähnlich hergestellt wie Bier
Das Engagement der Brauereien hat verschiedene Gründe. Zum einen wird Hard Seltzer ähnlich produziert wie Bier, der Alkohol stammt meist aus der Gärung von Malz oder Zucker. Verkauft wird Hard Seltzer zudem in der Dose oder in der 3dl-Flasche. Die Braureien haben also das Know-how und die Anlagen, um Hard Seltzer zu produzieren und abzufüllen. Fast noch wichtiger: Hard Seltzer ist eine Konkurrenz zum Bier, mit ähnlichem Alkoholgehalt, erfrischend, aber mit weniger Kalorien. Statt junge Kunden an die neue Konkurrenz zu verlieren, wollen die Brauereien lieber selber vom Trend profitieren. Das wollen auch die grossen Player. Coca-Cola etwa lanciert mit seiner Hard-Seltzer Marke Topo Chico sein erstes alkoholisches Getränk. Ob auch in der Schweiz ist noch offen. 2021 wird doppelt spannend: Überrollt die Hard-Seltzer-Welle auch die Schweiz? Und welcher Anbieter gewinnt den Kampf um den knappen Regalplatz in den Geschäften?

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