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Carrefour verlässt Taiwan

Carrefour verkauft sein Geschäft in Taiwan an den lokalen Partner Uni-President.

von lz

Der französische Detailhändler Carrefour zieht sich nach 35 Jahren aus dem taiwanischen Markt zurück. Carrefour will sich strategisch auf die Kernregionen Europa und Lateinamerika konzentrieren. Das Geschäft soll an den Partner und Mitgesellschafter Uni-President verkauft werden, einen taiwanesischen Lebensmittelkonzern, wie LZ-net schreibt. Der Deal wird von Carrefour Taiwan mit zwei Milliarden Euro bewertet, soll bis Mitte 2023 über die Bühne gehen und muss von den Behörden noch genehmigt werden. Carrefour hält bisher 60% der Aktien an Carrefour Taiwan, das Unternehmen umfasst 340 Filialen und beschäftigt fast 15’000 Angestellte.