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Getränkeverpacker schliesst WWF-Deal

SIG will sich für widerstandsfähige Waldökosysteme einsetzen und hat dazu mit dem WWF ein Abkommen geschlossen. Im ersten Projekt sollen Waldgebiete geschützt werden, wo Jaguare leben.

von pd/hps

Samuel Sigrist (rechts), CEO von SIG, und Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, unterzeichneten die wichtige neue Partnerschaft. (zVg)
Nachhaltige Waldbewirtschaftung, der Schutz und die Wiederherstellung von Waldlandschaften sollen gestärkt und ausgebaut werden. Dies schreibt der Getränketechnikanbieter SIG in einer Medienmitteilung. Um dieses Ziel zu erreichen hat sich das Unternehmen mit dem WWF Schweiz zusammengeschlossen. Zusammen wolle man sich einsetzen um weltweit zum Aufbau widerstandsfähiger Waldökosysteme beizutragen.
Als erster Hersteller von Kartonpackungen kaufe SIG seit 2021 Rohkarton nur noch als FSC-zertifiziert ein. Dieses Gütesiegel garantiere hohe Standards für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, fördere die die Artenvielfalt und unterstütze die lokalen Gemeinschaften.
Als nächsten Schritt werde SIG im Rahmen der fünfjährigen Partnerschaft mit WWF Schweiz direkt vor Ort investieren, wie im ersten gemeinsamen Projekt, wo eine Landschaft in Mexiko gesichert werde. Diese sei ein wichtiger Lebensraum für Jaguare. Das Projekt umfasse eine verbesserte Waldbewirtschaftung von 100 000 Hektar Wald und die Wiederherstellung von weiteren 750 Hektar Wald. Es umfasst die zentralpazifische Jaguar-Landschaft in der westlichen Küstenregion Mexikos.