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Weniger Salz: WHO verlangt mehr Vorschriften

30 Prozent weniger Salzkonsum bis 2025: Dieses selbstgesteckte Ziel dürften die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation WHO verpassen.

(Pixabay)

Um Bluthochdruck, Herz- und anderen Krankheiten vorzubeugen, wollten die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Salz-Konsum eigentlich reduzieren. Sie dürften ihr Ziel aber verfehlen, berichtete die WHO am Donnerstag in Genf. Das Ziel von 2013 war, den Natriumkonsum bis 2025 um 30 Prozent zu senken.
Hauptquelle für Natrium ist Speisesalz (NaCl). Es ist aber auch in Würzmitteln wie Natriumglutamat enthalten. Fünf Gramm Salz enthalten etwa zwei Gramm Natrium. Die WHO empfiehlt Erwachsenen, nicht mehr als zwei Gramm Natrium am Tag zu sich zu nehmen. Das entspricht etwa einem gestrichenen Teelöffel Salz. Sie schätzt den tatsächliche Verzehr im weltweiten Durchschnitt auf gut das Doppelte.
Nur neun Länder hätten klare und umfassende Vorschriften für die Reduzierung von Natrium. Solche Vorschriften haben den Angaben zufolge Brasilien, Chile, Litauen, Malaysia, Mexiko, Saudi-Arabien, Spanien, Tschechien und Uruguay. Die Schweiz ist nicht darunter, hier scheiterten Versuche des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), die Hersteller bei der Salzreduktion in die Pflicht zu nehmen (foodaktuell berichtete).
Höchstwerte für Salz
Mehr Regierungen müssten Höchstwerte für den Natriumgehalt von Nahrungsmitteln festlegen, sehr salzhaltige Nahrung in Schulen, Krankenhäusern und Kantinen vermeiden, den Salzgehalt prominent auf Packungen vorschreiben und Aufklärungskampagnen durchführen.
«Ungesunde Ernährung ist weltweit eine der Hauptursachen für Tod und Krankheit», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. «Die übermässige Aufnahme von Natrium ist eine der Hauptursachen dafür.»

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