5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Salzreduktion: Gesprächsabbruch mit dem BLV

Die Gespräche über eine Reduktion des Salzgehalts in Suppen und Saucen zwischen Bundesamt und Industrie sind gescheitert.

(Pixabay)

Analog zur «Erklärung von Mailand», einer Branchenvereinbarung zur Reduktion von Zucker in Frühstücksflocken und Joghurt, möchte der Bund den Salzgehalt in manchen verarbeiteten Produkten senken. In den letzten Monaten fanden mit grossen Herstellern Gespräche zur Salzreduktion in Suppen und Salatsaucen statt, wie die «Sonntagszeitung« schreibt. Die Verhandlungen seien aber gescheitert. Die vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) vorgeschlagenen Reduktionsziele würden von der Industrie nicht mitgetragen, wird Liliane Bruggmann, Leiterin des Bereichs Ernährung im BLV, zitiert.
Einige Hersteller möchten statt Salz Ersatzprodukte verwenden, indem ein Teil des Natriumchlorids durch Kaliumchlorid ersetzt wird. Das BLV finde dies aber nicht sinnvoll und möchte, dass die Menschen sich an einen weniger salzigen Geschmack gewöhnen, wird Bruggmann zitiert.
Industrie hat Salzgehalt bereits reduziert
Die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden seien andere, heisst es bei Coop. Diese würden Produkte ohne Geschmacksverstärker und ohne Aromen wünschen. Das sei mit einer Salzreduktion schwierig zu vereinbaren. Coop habe aber den Salzgehalt von Suppen bereits reduziert, wird ein Coop-Sprecher zitiert. Es sei fraglich, ob die Konsumenten eine weitere Reduktion akzeptieren würden. Auch Migros und Nestlé argumentieren, man habe den Salzgehalt in Suppenprodukten oder Bouillonwürfeln bereits reduziert.
Aldi hingegen hält die Ziele des BLV für sinnvoll und strebt an, beim eigenen Sortiment den Salzgehalt um 10 Prozent zu reduzieren.
Das BLV prüfe nun, welche freiwilligen oder gesetzlichen Massnahmen andere europäische Länder zur Reduktion des Salzkonsums getroffen hätten und wie diese wirkten, heisst es weite. Ob eine Salzsteuer ein Thema sei, sei offen, wird Bruggmann zitiert.

Eigenwerbung Newsletter Eigenwerbung Newsletter

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.