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Schweizer Wein gewinnt an Marktanteil dazu

Letztes Jahr wurde in der Schweiz weniger Wein getrunken. Auch einheimischer Rebensaft wurde weniger konsumiert, Schweizer Wein konnte aber beim Marktanteil Boden gut machen.

(Symbolbild Pixabay)

237 Millionen Liter Wein wurden letztes Jahr in der Schweiz getrunken, das sind 18 Millionen Liter weniger als im Vorjahr (-7%). Der Rückgang betraf sowohl den Weisswein (-5% auf 83,7 Millionen Liter) als auch den Rotwein (-8% auf 153,5 Millionen Liter). Auch der Konsum von Schaumwein war 2022 rückläufig. Er nahm um 9,3 Prozent auf 21 Millionen Liter ab, wie das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) mitteilt.
37 Prozent Schweizer Weine
Im Jahr 2022 wurden 87,7 Millionen Liter Schweizer Weine getrunken, was einem Rückgang von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Konsum ausländischer Weine ging stärker zurück, nämlich um 9,4 Prozent, und belief sich auf 149 Millionen Liter. Der Marktanteil des Schweizer Weins legte somit zu und vergrösserte sich von 35,4 Prozent im Jahr 2021 auf 37 Prozent im Jahr 2022.
Zum ersten Mal wurde der Konsum von Schweizer Rosé- und Schaumweinen berechnet. Mit 6,8 Millionen Litern machen die Schweizer Roséweine 7,7 Prozent des Schweizer Weinkonsums aus. Der Konsum von Schweizer Schaumwein betrug 0,6 Millionen Liter.
Wein-Absatz im Detailhandel wieder wie vor der Pandemie
Gemäss den Daten des Schweizerischen Observatoriums des Weinmarktes (OSMV) ist der Weinabsatz bei den acht wichtigsten Grossverteilern stark zurückgegangen, und zwar um 12 Prozent im Vergleich zu 2021. Gemäss der Analyse des BLW setzten im Jahr 2022 diese acht Detailhandelsketten 29,5 Prozent der im Land konsumierten Schweizer Weine ab. Der Rest wurde unter anderem über die Gastronomie oder den Direktverkauf vermarktet. Nach einem Anstieg der Verkaufszahlen in den Jahren 2020 und 2021 entsprachen die im Detailhandel verkauften Mengen wieder den Absatzmengen von vor der Pandemie, das heisst denjenigen des Jahres 2019.

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