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Verein Faire Märkte Schweiz kritisiert hohe Preisschere bei Bio-Produkten

Der Verein Faire Märkte Schweiz will künftig zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz alle drei Monate einen Preismonitor veröffentlichen. Der erste Bericht zeigt: Migros und Coop verlangen für Bio-Produkte bis zu 700 Prozent höhere Margen.

(Symbolbild Pixabay)

Bioprodukte kosten bei Coop und Migros oft ungerechtfertigt viel mehr als konventionelle Produkte. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse von Ökonomieprofessor Mathias Binswanger von der Fachhochschule Nordwestschweiz, über welche die «SonntagsZeitung» berichtete. Binswanger und sein Forscherteam haben demnach besonders bei Kartoffeln, Eiern, Fleisch und Rüebli hohe Aufschläge festgestellt. Seinen Schätzungen zufolge haben Schweizerinnen und Schweizer im vergangenen Jahr über 100 Millionen Franken zu viel bezahlt für Produkte in Bioqualität.
Binswanger und der von ihm mitgegründete Verein Faire Märkte Schweiz (foodaktuell berichtete) warnen, diese hohen Aufschläge würden die Wirtschaftlichkeit von Bioprodukten gefährden und den ökologischen Wandel in der Landwirtschaft behindern. Die beiden Grossverteiler entgegneten im Bericht, dass sie mit Bioprodukten keine höheren Margen erzielten als mit konventionellen. Laut dem Artikel hat auch die Wettbewerbskommission keine Anhaltspunkte für einen Missbrauch der Marktmacht festgestellt.
Der Verein Faire Märkte Schweiz will den Preismonitor künftig alle drei Monate anhand aktueller Markpreise berechnen und die Ergebnisse veröffentlichen, wie er auf seiner Website schreibt.

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