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Kartoffelanbau wird nachhaltiger

Die Schweizer Kartoffelbranche will bis 2040 80% robuste Kartoffelsorten einsetzen. Damit soll der Pflanzenschutzeinsatz stark vermindert werden.

Die Kartoffelbranche hat mit dem Bund eine Zielvereinbarung für einen nachhaltigen Kartoffelanbau abgeschlossen. Mit dem Absenkpfad Pflanzenschutzmittel, den der Bund im Frühling 2022 beschlossen hat, fordert er, dass bis 2027 deutlich weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, um die Risiken um die Hälfte zu reduzieren.
Die Kartoffelbranche sei davon stark betroffen, schreibt die Branchenorganisation Swisspatat in einer Mitteilung. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sei wichtig, um eine ausreichende Ernte in guter Qualität zu sichern.
In der Zielvereinbarung mit dem Bundesamt für Landwirtschaft ist festgehalten, dass bis 2028 auf einem Viertel der Fläche robuste Kartoffelsorten angebaut werden sollen. Bis ins Jahr 2040 soll die Anbaufläche mit robusten Sorten auf 80% gesteigert werden. Die Fristen seien absichtlich weit gefasst, heisst es weiter. Bis eine neu gezüchtete Sorte auf den Markt komme, dauere es bis zu 15 Jahre. Heute würden nur weniger Sorten die gewünschten Anforderungen erfüllen.
Für die Zielvereinbarung werde sich die gesamte Schweizer Kartoffelbranche mit Produktion, Handel und Industrie engagieren, schreibt Swisspatat. Swisspatat führt in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope und der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) ein Forschungsprojekt durch. Dieses zeige, dass bei robusten Kartoffelsorten die Anzahl an Fungizid-Anwendungen gegenüber herkömmlichen Kartoffelsorten um über die Hälfte gesenkt werden könne.
Die wichtigste Kartoffelkrankheit ist die Kraut- und Knollenfäule (Phytophtora infestans). Die Pilzkrankheit kann ohne Bekämpfung im Feld innert kurzer Zeit zum Totalausfall der Ernte führen.

Milchwirtschaftliches Museum

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