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Die Schweizer Milchproduktion sinkt weiter

Die Milchproduktion ist in der Schweiz im letzten Jahr leicht gesunken. Während weniger Käse und Joghurt produziert wurden, wurde deutlich mehr Milch verbuttert oder zu Magermilchpulver verarbeitet.

Der Milchkuhbestand ist auch letztes Jahr gesunken, ebenso die Milchproduktion. Besonders deutlich ist der Rückgang bei der Biomilch.

Quelle: Symbolbild Daniel Sinoca/Unsplash

Die Milchproduktion in der Schweiz war auch letztes Jahr rückläufig. Insgesamt wurden rund 3,34 Millionen Tonnen Milch produziert. Das sind 18’760 Tonnen oder 0.6 Prozent weniger als 2022 und 69’577 Tonnen oder 2 Prozent weniger als 2021. Noch deutlicher ist der Rückgang bei der Biomilch. Hier ging die Produktion um rund 9000 Tonnen (-3.2%) zurück auf 273’308 Tonnen. Gegenüber 2021 beträgt der Rückgang 14’611 Tonnen (-5.2%). Das geht aus dem aktuellen Marktbericht der Schweizer Milchproduzenten hervor, der am 1. März veröffentlicht wurde. Im Januar 2024 gab es in der Schweiz 529’080 Milchkühe, 1.1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
In der Milchverwertung gab es gegenüber dem Vorjahr Verschiebungen: So wurden weniger Sortenkäse (-5.2%) und Molkereiprodukten wie Konsummilch-, rahm und Jogurt (-1.3%) produziert, dafür wurde mehr Milch zu Butter (+12.0%) und Magermilchpulver (+13.6%) verarbeitet.
Weniger Käse
Käse wurden letztes Jahr in der Schweiz 197’258 Tonnen hergestellt, das sind 4676 Tonnen weniger als im Vorjahr (-2.3%). Zulegen konnten vor allem Quark (+1202 t, +6.7%) und Mozzarella (+1’083 t, +4.4%). Den grössten Produktionsrückgang verzeichnen die Kategorien Le Gruyère AOP (-2593 t,
-8.1%), Emmentaler AOP (-1685 t, -11.2%) und «Andere» Halbhart- und Hartkäse / halb- bis vollfett (-1451 t, -8%).
Gut gefüllte Butterlager
Die Butterproduktion stieg letztes Jahr um 12 Prozent auf 37’776 Tonnen. Entsprechend sind die Butterlager gut gefüllt. Ende Dezember 2023 lagerten 2440 Tonnen Butter in den Schweizer Tiefkühllager. Das sind 2206 Tonnen oder 942.7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2023 wurden 44‘590 Tonnen Magermilchpulver und Milchproteinkonzentrat hergestellt. Dies entspricht im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Produktionssteigerung von 3518 Tonnen oder 8.6 Prozent.
Im vergangenen Jahr stieg das Nettoexportvolumen von Milch- und Milchprodukten gegenüber dem Vorjahr von 124.3 Mio. um 28.9 Mio. auf voraussichtlich 153.2 Mio. an, wie es im Marktbericht weiter heisst. Während 14.9 Mio. Vollmilchäquivalente in Form von Käse weniger exportiert wurde, tragen vor allem der Minderimport von Butter (-25.1 VMA, –22.9%) und der Mehrexport von Milchpulver (+24.8 VMA, +79.8%) zur Verbesserung der Aussenhandelsbilanz bei.

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