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Konzerne kündigen Palmöl-Zulieferer

Nestlé, Unilever, Mars und Kellog haben die Zusammenarbeit mit dem zweitgrössten malaysischen Palmölproduzenten, IOI Corporation Berhad gekündigt.

IOI ist der zweitgrösste malaysische Palmölproduzent. (Bild: zVg)

Nestlé beendet die Zusammenarbeit mit dem zweitgrössten malaysischen Palmölproduzenten, IOI Corporation Berhad. Dieser Schritt folgte gemäss einem Bericht von Greenpeace, der den zweitgrössten malaysischen Palmölproduzenten an den Pranger stellte. Nun haben Nestlé, Unilever, Mars und Kellog die Partnerschaft mit IOI sistiert. Nestlé werde in Zukunft keine Produkte mehr von Plantagen beziehen, die im Verdacht stehen, die Industriestandards nicht zu erfüllen. Der Schritt folge laut Greenpeace einem Beschluss des «Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl» (RSPO), die Mitgliedschaft von IOI zu suspendieren. Derweil haben die Palmölkurse in Kuala Lumpur in den letzten Tagen stark verloren. Die Nachfrage ist nach einem Bericht von topagrar.de anhaltend lebhaft, aber auch die malaysische Erzeugung lag über den Erwartungen. Im März wurde ein Plus von fast 17% auf 1,2 Mio. t verzeichnet, wie der malaysische Palmölrat MPOB berichtet. Die Vorräte schrumpften aufgrund des anhaltend regen Kaufinteresses dennoch deutlich: Malaysia steigerte die Palmölexporte im März um 23 Prozent gegenüber dem Vormonat. Entsprechend sind die Palmöllager gemäss dem malayischen Palmölministerium auf eine Million Tonnen gefallen. Da bald die jährliche Aufstockung der Vorräte wegen des Fastenmonats Ramadan in muslimischen Ländern beginnt, könnte die Nachfrage weiter anziehen. Sojaöl in Chicago folgt derweil weitgehend Palmöl.

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