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Groupe Minoteries hat Gewinn gesteigert

Die Restrukturierungen der Groupe Minoteries zeigen Wirkung. Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg - der Gewinn auch.

von pd/hps

Die Mühlengruppe kann einen guten Gewinn vorweisen. (Bild: zvg)

Die Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries konnte im ersten Halbjahr 2016 den Umsatz um 1,1% auf 72,8 Millionen Franken steigern. Wenn der rückläufige Mehlmarkt einbezogen werde, sei mengenmässig gar 3,3% mehr verkauft wurde als im Vorjahr, wie die Westschweizer Gruppe in der Medienmitteilung schreibt.

«Trotz eines tendenziell leicht rückläufigen Mehlmarktes konnte gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode wieder etwas Terrain gut gemacht werden»

Das in Franken geringer ausgefallene Wachstum sei auch auf die «leicht veränderte Struktur» der vom Markt nachgefragten Endprodukte zurückzuführen, hiess es, was im Klartext nichts anderes heisst, als der seit einiger Zeit herrschende Preiskampf bei Brot und Backwaren.
Bei der Groupes Minoteries hätten die seit einiger Zeit eingeleiteten Kostenoptimierungen zudem Wirkung gezeigt. Operativ stieg der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda auf 6,5 Mio. Fr. von zuvor 5,4 Mio. und der Ebit auf 3,0 Mio von 2,9 Mio., wobei die Vorjahreswerte leicht angepasst worden sind. Die entsprechende Ebit-Marge verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 4,2% und unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 2,3 Mio. Fr., ein Plus von 0,8 Mio. Franken. Um sich gegen das politisch und wirtschaftlich schwierige Marktumfeld zu wappnen und die Wettbewerbskraft zu stärken, werde die Groupe Minoteries weiterhin betriebliche Massnahmen und laufende, permanente Optimierungsmassnahmen umsetzen, wie beispielsweise die vollzogene Konzentration der Produktion in den Kantonen Wallis und Waadt.

«Unser Ziel ist es, die Unternehmung so widerstandsfähig wie möglich zu machen, eine starke operative Leistung zu zeigen und weiterhin zu versuchen die Struktur der Mühlenwirtschaft mitzugestalten»

schreibt die Mühlengruppe in der Mitteilung und wolle so den Produktionsstandort der ganzen Wertschöpfungskette innerhalb der Schweiz integral – und langfristig – erhalten können.