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Bell 2023: Dank höherer Preise mehr Umsatz

Die Bell Food Gruppe hat 2023 vor allem dank inflationsbedingt höherer Preise mehr umgesetzt. Da das Betriebsergebnis etwas weniger stark gestiegen ist, fällt die entsprechende Marge tiefer aus.

Der Nettoumsatz stieg in der Periode von Januar bis Dezember 2023 um 4,6 Prozent auf 4,51 Milliarden Franken. Organisch bzw. währungsbereinigt lag das Plus bei 5,5 Prozent, wobei die Preise um 4,4 Prozent zulegten und das Absatzvolumen lediglich um 1,1 Prozent. Auf Ergebnisstufe fiel der EBIT mit 164,7 Millionen Franken um 1,1 Prozent über dem Vorjahr und der Reingewinn mit 129,6 Millionen um 1,4 Prozent darüber aus. Die EBIT-Marge sank damit leicht auf 3,6 Prozent.
Für die Aktionäre soll es eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 7,00 Franken je Aktie geben, wie der zur Coop-Gruppe gehörende Fleischverarbeiter und Convenience-Spezialist am Mittwoch mitteilte. Mit den vorgelegten Zahlen hat Bell die Erwartungen von Analysten gemäss AWP-Konsens beim Umsatz etwas übertroffen, bei den Gewinnzahlen mehr oder weniger erreicht. Die Dividenden wurde ebenfalls in dieser Grösse erwartet.
Alle Geschäftsbereiche hätten einen «Beitrag zum positiven Ergebnis» geleistet, heisst es in der Mitteilung weiter. Der bald abtretende CEO Lorenz Wyss sagt dazu: «Besonders freut mich, dass die Convenience-Bereiche deutlich zugelegt und ihre frühere Wachstumsdynamik wieder aufgenommen haben.»
Bell spricht aber von einem «anspruchsvollen Umfeld». Das ganze Geschäftsjahr sei geprägt gewesen von Inflation, volatilen Marktbedingungen und geopolitischen Spannungen. Das erste Halbjahr habe zudem unter ungünstigen Witterungsverhältnissen gelitten - all diese Faktoren hätten die Konsumstimmung getrübt.
Der teuerungsbedingte Anstieg der Kosten sei derweil mit konsequentem Kostenmanagement, Effizienzsteigerungen und zeitnah umgesetzten Preisanpassungen «grösstenteils» kompensiert worden. Die «starke operative Performance» zeige sich auch in der Steigerung des operativen Cashflows um 23 Millionen Franken, heisst es.
Investitionsprogramm «voll auf Kurs»
Das laufende Investitionsprogramm (1,5 Mrd. zwischen 2021 und 2025) habe derweil weitere Meilensteine erreicht, so Bell. Im Berichtsjahr wurde ein neues Tiefkühl-Center in Betrieb genommen. Und auch die weiteren Modernisierungs- und Ausbauprojekte befänden sich «zeitlich und finanziell auf Kurs». Die neue Infrastruktur sei «strategisch bedeutsam, denn sie stärkt die Technologische Führungsposition, sichert das Kerngeschäft in der Schweiz und damit die Ertragskraft für die Zukunft», so der CEO.
Wenig konkret fällt wie üblich der Ausblick aus. Man sei «bestens gewappnet» für die Zukunft, heisst es. Bell habe 2023 erneut bewiesen, dass sie «mit ihrem einzigartigen Geschäftsmodel hervorragend im Markt aufgestellt ist und auch bei anspruchsvollen Rahmenbedingungen sehr gute Resultate erzielt».

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