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4. Fête de la Tête de Moine

Das vierte Fest des Tête de Moine ging vom 3. bis 5. Mai 2019 in Bellelay über die Bühne. Zahlreiche Festredner lobten den AOP-Käse und einige Attraktionen erfreuten 8000 Besucher.

von pd

Markus Gerber, Olivier Isler, Jean-Marc-Soldati mit Kuh Mirette. (Bilder: zVg)
die Redner im Rahmen des offiziellen Festakts: vlnr : Christian Tschanz mit der Kuh Mirette,  Suzanne Maître-Schindelholz, Jean-Marc Soldati, Pierre Alain Schnegg, Jacques Gerber, Jean-Pierre Froidevaux, Carlo Schmid und Jacques Gygax.
Trotz schlechtem Wetter fanden 8000 Besucher den Weg in den Jura.
Der Tête de Moine konnte bestaunt werden.

Rund 8000 Besucher besuchten bei winterlichen Bedingungen das Fest des Tête de Meine in Bellelay, wie die Veranstalter mitteilten. Es wurde von der Interprofession Tête de Moine, den Landwirtschaftskammern Jura und Berner Jura, der Fondation Rurale Interjurassienne, Jura bernois Tourisme sowie der Gemeinde Saicourt organisiert. Das Fest könne als Erfolg bezeichnet werden, betonten diese.

Kuh Mirette, das Maskottchen des Festes, Eigentum von Christian Tschanz aus La Cibourg und Inbegriff der Sympathie des Publikums für dieses Tier, sei das ganze Wochenende über im Rampenlicht gestanden.

Die offizielle Eröffnungsfeier fand am Samstag statt. Jean-Marc Soldati, Küchenchef des Hôtel-Restaurant du Cerf in Sonceboz und Pate der Veranstaltung, bezeichnete den Tête de Moine als hochfliegenden Käse in Bezug auf die Qualität der Spezialitäten der Region, die er bevorzugt in seine Menüs integriert. Suzanne Maître-Schindelholz, Präsidentin der Westschweizer Konsumenten-Vereinigung FRC, Sektion Jura, betonte die Wichtigkeit des Tierwohls in den Augen der Konsumentinnen und Konsumenten und begrüsste die in dieser Hinsicht unternommenen Bestrebungen von den Produktionsbetrieben.

Pierre Alain Schnegg, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern, freute sich über die von der Sorten des Tête de Moine vorgestellten Massnahmen für eine bessere Nutzung des touristischen Potenzials des Maison de la Tête de Moine in Bellelay. Jacques Gerber, Wirtschafts- und Gesundheitsminister des Kantons Jura, hob die Dynamik der Produktionsregion des Tête de Moine hervor, von der auch die kürzlich eröffnete Fromagerie des Franches-Montagnes zeugt. Jean-Pierre Froidevaux, Landwirt, Künstler und Autor der Ausstellung mit Wurzel- und Astskulpturen präsentierte vier schweizweit einzigartige Werke.

Carlo Schmid, Präsident der Sortenorganisation für Appenzeller Käse und Ehrengast der Veranstaltung, präsentierte die Appenzeller-Produktionsregion mit über 50 Käsereien, verriet das Geheimnis des würzigsten Käses aber nicht. Markus Gerber, Präsident des Organisationskomitees, unterstrich schliesslich die wichtige Rolle, die die Kuh in der Entwicklung und Geschichte der Region gespielt hat, und den Respekt, den sie verdiene. 

Die Fotoausstellung von Robert Spaderna zum Thema «Die Kuh» sowie die Auftritte von Nicolas Senn, talentierter Appenzeller Hackbrettspieler, und des Chlustobelchor aus dem Appenzellerland fanden beim Publikum grossen Anklang. 

Die Fondation Rurale Interjurassienne organisierte eine Käsedegustation, bei der das Publikum die Tête de Moine der verschiedenen Produzenten der Region nach dem offiziellen Degustationssystem des Schweizer Wettbewerbs der Regionalprodukte beurteilen durfte. Die Publikumspreise gingen an die Käserei La Suze, Corgémont, für den Tête de Moine AOP CLASSIC, und Tête de Moine AOP RESERVE.