5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Ein längst überfälliger Schritt

Roland Wyss-Aerni zur Neuorganisation der Fial.

Die Föderation der schweizerischen Nahrungsmitteln-Industrien Fial wurde in den letzten Jahren durchgeschüttelt. Politische Geschäfte wie die Swissness-Gesetzgebung oder die Vorschläge des Bundesrates für eine künftige Agrarpolitik legten die Bruchlinien innerhalb des Verbandes offen: Die inlandorientierte erste Verarbeitungsstufe hat bei Grenzschutz- und Freihandelsdiskussionen grundlegend andere Interessen als die zweite. Diese inhaltlichen Differenzen führten 2018 dazu, dass sich zwei Mitgliedverbände und ein Co-Geschäftsführer aus der Fial verabschiedeten. Und die Tatsache, dass in der Fial Co-Geschäftsführer nicht nur den Verband, sondern auch einzelne Branchenverbände führen, gab nun den Ausschlag für den Austritt von Chocosuisse und Biscosuisse. Mit dem Wegfall der beiden inhaltlichen «Extrempositionen» und dem Übrigbleiben eines Geschäftsführers hat die anachronistisch organisierte Fial nun den Mut für einen Schritt gefunden, der schon lange fällig war: Klare und schlanke Führungsstrukturen im Verband und eine Abbildung der unterschiedlichen Interessenlagen im Organigramm. Ironischerweise brauchte es vier Verbandsaustritte, damit die Fial sich Strukturen gibt, welche den Eintritt der vier Verbände im Prinzip wieder ermöglichen sollten.

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.