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Industrie finanziert ETH-Professur für nachhaltige Verpackungen

Der Lebensmittelkonzern Nestlé und andere Industriepartner finanzieren einen neuen Lehrstuhl für nachhaltige Materialien an der ETH Lausanne. Dort sollen neue Verpackungsmaterialien entwickelt werden, um Plastikabfall zu reduzieren.

von pd/mos

(Bild zvg)

Nestlé, Logitech, das Verpackungsunternehmen SIG und weitere Industriepartner stellen für die Professur an der ETH Lausanne (EPFL) während zehn Jahren fünf Millionen Franken zu Verfügung. Mit dem Geld soll eine Assistenz-Professur am Material-Institut der ETH Lausanne geschaffen werden, wie Nestlé am Mittwoch mitteilte. Der Fokus liege auf der Erforschung und Entwicklung nachhaltiger Materialien, die sich als Alternative zu Kunststoffverpackungen eignen. Erforscht werden sollen unter anderem Biokunstoffe, biologisch abbaubare und recyclierbare Materialien sowie hochwirksame Barrierematerialien auf Papierbasis.

«Unsere Forscher entwickeln bereits neue Materialien, die helfen, von erdölbasierten Produkten wegzukommen», wird EPFL-Präsident Martin Vetterli zitiert. «Starke Partnerschaften mit der Industrie sind wichtig, damit diese neuen Produkte rasch auf den Markt kommen.»