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Barry Callebaut mit rückläufigen Verkäufen

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres sind die Verkäufe des weltgrössten Schokoladeproduzenten um 4,3 Prozent zurückgegangen. Mittelfristig erwartet Barry Callebaut aber eine Erholung.

von pd/hps

(Bild: zVg)

Im ersten Quartal waren Verkaufsmenge wie auch Umsatz von Barry Callebaut (BC) deutlich rückläufig. Das Verkaufsvolumen des Kakaoverarbeiters ging im ersten Quartal bis zum 30. November um 4,3 Prozent, auf 560 354 Tonnen zurück. Dies entspreche dem Rückgang des Vorquartals, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt. Beim Umsatz ergab sich ein Minus von 11,2 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken, wobei der Rückgang in Lokalwährungen mit -3,5 Prozent deutlich geringer ausfiel.

Dabei hätten aber die wichtigsten Wachstumstreiber Outsourcing (+ 2,6%) und Emerging Markets (+ 4,7% ohne Kakao) positiv zum Geschäft beigetragen. Auch die Sparte Gourmet & Specialties hätte sich weiter erholt, wobei das Geschäft jedoch weiter rückläufig war (–5,5%). Das Verkaufsvolumen von Global Cocoa ging aufgrund der anhaltenden Fokussierung auf «intelligentes Wachstum», gar um –13,1% auf 112 650 Tonnen zurück, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Barry Callebaut-CEO Antoine de Saint-Affrique, gibt sich in der Mitteilung dennoch zuversichtlich. In den immer noch volatilen Märkten würde BC weiterhin neue Wege finden, um Geschäfte zu machen und Chancen zu nutzen. Währenddessen werde die weiterhin strenge Kostendisziplin beibehalten. Eine allmähliche Erholung komme durch den Fokus auf «intelligentes Wachstum», die breite Kundenbasis und die starke Innovationspipeline, wie Saint Affrique zitiert wird. Die Prognose werde das Unternehmen einhalten können. BC strebt in der Dreijahresperiode bis und mit dem Geschäftsjahr 2022/23, eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent an.