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Tate & Lyle gibt Kontrolle über Süssstoffgeschäft ab

Der Süssungsmittelhersteller Tate & Lyle stuft das Süssstoffgeschäft zurück und will sich künftig auf die Reduktion von Zucker, Salz und Fett konzentrieren.

von lz

Tate & Lyle, einer der weltweit grössten Hersteller von Süssungsmitteln, verkauft die Hälfte seines nord- und südamerikanischen Süsstoffgeschäfts. Die US-Firma KPS Capital Partners übernimmt für 1,2 Milliarden Pfund 50 Prozent der Aktien und übernimmt die Geschäftsführung, wie LZ-net schreibt. 
Das Geschäft umfasst Industriestärken und Süssstoffe, die in kohlensäurehaltigen Getränken verwendet werden. Dazu gehören Maismühlen in den USA und eine 50-Prozent-Beteiligung an einem Joint Venture in Mexiko.  
Tate & Lyle will künftig stärker mit Lebensmittelherstellern zusammenarbeiten und sie bei der Reduktion von Zucker, Salz und Fetten unterstützen. «Die vorgeschlagene Transaktion stellt einen Schritt nach vorne für Tate & Lyle dar», wird Tate & Lyle-CEO Nick Hampton in einer Mitteilung zitiert. Angesichts der Pandemie, die den Trend zu gesünderen Lebensmitteln beschleunige, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, das Geschäft auf dieses Wachstum auszurichten.