5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Streik: Grösste Aryzta-Fabrik lahmgelegt

Im wichtigen Markt Deutschland zankt sich der Tiefkühlbäcker Aryzta mit seinen Mitarbeitern. Die grösste Fabrik des Backwarenkonzerns wird erneut bestreikt.

Quelle: zVg

Derzeit wird die grösste Fabrik des Backwarenkonzerns erneut bestreikt. Die Aryzta-Werke in Nordhausen und Eisleben in Ostdeutschland wurden schon zu Wochenbeginn von einem Warnstreik lahmgelegt. «Fast alle Produktionslinien kamen zum Stillstand», meldete die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Insgesamt beschäftigt der Schweizer Backwaren-Konzern in Sachsen-Anhalt und Thüringen knapp 1400 Personen an den beiden Standorten. Im Hintergrund laufen derzeit Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag. Die Gewerkschaft NGG hatte das alte Abkommen im Sommer gekündigt.
Die jetzigen Streiks kommen für Aryzta überraschend, wie ein Firmensprecher gegenüber der «Thüringer Allgemeinen» zitiert wird. Immerhin sei für den 12. Dezember ein weiterer Verhandlungstermin geplant und zuvor vereinbart worden sei, bis zum Ende dieser Woche ein Arbeitgeberangebot vorzulegen.
Konkret fordern die Angestellten derzeit – unter anderem – höhere Zuschläge, ein dreizehntes Monatsgehalt, mehr Urlaub und Entlastungen für Schichtarbeit.
Im Sommer hatte eine Streikwelle bei Aryzta «den Beschäftigten einen grossen Tariferfolg beschert», so die Interpretation des NGG damals. Dabei versprach Aryzta, die Löhne der untersten Lohngruppe ab 2024 auf 13 Euro zu erhöhen. Der Schritt betreffe etwa 800 Angestellte. «Es muss endlich Schluss gemacht werden mit dem Niedriglohnstandort Ost», kommentierte Jörg Most, Geschäftsführer der NGG-Region Leipzig-Halle-Dessau, die Vorgänge bei Aryzta: Kämpfen lohnt sich, das ist die Botschaft.»

Eigenwerbung Newsletter Eigenwerbung Newsletter

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.