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Mövenpick erweitert das Sortiment

Unter der Marke Mövenpick sollen künftig weitere Produktegruppen verkauft werden.

von lz/wy

Die Marke Mövenpick konnte während der Corona-Pandemie von steigenden Umsätzen profitieren. Gemäss Daten von Nielsen stiegen die Händlerumsätze mit Produkten unter der Mövenpick-Marke im Jahr 2020 um 13 Prozent auf 273 Millionen Euro, wie LZ-net schreibt. Die Mövenpick-Holding, die in der Schweiz domiziliert ist, macht zu den eigenen Umsätzen und Gewinnen mit den Lizenzen keine Angaben.
Die erhöhte Nachfrage nach Premium-Produkten will Mövenpick nutzen. Die Werbekosten liegen in diesem Jahr und im nächsten Jahr um 30 bis 40 Prozent höher, wie Jürgen Herrmann, CEO der Mövenpick-Holding, gegenüber LZ-net sagte. Gleichzeitig werden Logo und Erscheinungsbild erneuert und vereinheitlicht.
Schliesslich will Mövenpick auch die Zahl der Lizenznehmer von drei auf sechs erhöhen. Bisher verkaufen der Kaffeeröster Darboven, der Konfitürenhersteller Schwartauer und die Molkerei Bauer Produkte unter der Mövenpick-Marke. Welche Hersteller neu dazukommen, will Herrmann noch nicht bekanntgeben.
Mövenpick reagiert damit auf Feedbacks von Kunden: Diese bringen Mövenpick-Kaffee offenbar nicht mit Mövenpick-Joghurt in Verbindung und kaufen häufig nur Produkte aus einer Kategorie. Auch der bisherige Auftritt werde als «tradiert» wahrgenommen.
Unter der Mövenpick-Marke wird auch Glace verkauft, allerdings liegen die Markenrechte dafür beim Nestlé-Joint-Venture Froneri. Zur Mövenpick-Holding gehört ferner die Restaurantsparte Marché und eine Weinsparte.