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Cremo gibt Produktion am Standort Lucens auf

Bis Ende 2023 verlagert die Cremo die Produktion aus Lucens nach Villars-sur-Glâne. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.

Die Cremo AG wird die Produktion und Reifung von Käse sowie die Pulverproduktion in Lucens VD bis Ende 2023 aufgeben. Die Produktion werde schrittweise an den Standort Villars-sur-Glâne verlagert, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Optionen für die künftige Nutzung in Lucens würden geprüft. Denkbar wäre etwa die Nutzung als Logistikstandort, erklärte Cremo-Generalsekretär Thomas Zwald gegenüber foodaktuell.
Die Käseproduktion, die Käsereifung und die Pulvertrocknung aus Nebenprodukten in Lucens werden schrittweise an den Standort Villars-sur-Glâne verlagert. Die knapp 40 betroffenen Mitarbeitenden sollen wenn möglich an anderen Standorten weiterbeschäftigt werden, Entlassungen würden aber nicht zu vermeiden sein. Die für die Verlagerung erforderlichen Investitionen seien aufgegleist. Zur Grössenordnung der Investitionen gab Zwald keine Auskunft. Die Milch wird künftig an den Standorten Lausanne und Villars-sur-Glâne verarbeitet, die Milchabnahme zu bisherigen Konditionen ist laut Cremo gesichert.
Die Restrukturierung wird notwendig, weil die Cremo AG «bei der Käseproduktion in Lucens kürzlich empfindliche Volumenkürzungen» hinnehmen musste, wie es heisst. Konkret geht es dabei um Raclette für die Migros. Die Migros-Tocher ELSA-Mifroma wird in der Naturparkkäserei Diemtigtal künftig selber Raclette herstellen.
Auch der Druck auf die Industriemilchmengen halte an und die Energiekosten seien signifikant gestiegen, wie es weiter heisst. Mit der Restrukturierung verbessere man die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und trage zur langfristigen Existenzsicherung bei.

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