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Kadi AG verliert Pommes-frites-Auftrag an Frigemo

Die Verschiebung eines Pommes-frites-Auftrags von der Kadi AG zur Frigemo sorgt unter den Berner Kartoffelproduzenten für Unruhe.

Die Kartoffelverarbeiterin und Convenience-Herstellerin Frigemo, eine Tochter der Fenaco, hat der Konkurrentin Kadi AG einen grossen Herstellungsauftrag für Pommes frites abgejagt. Dies schreibt der «Schweizer Bauer». Dabei geht es um 6000 Tonnen Kartoffeln, die verarbeitet werden und die bisher vom Händler Terralog für die Kadi AG beschafft wurden. Marktkenner gehen davon aus, dass die Frigemo günstiger geboten hat. Neu wird die Fenaco die Kartoffeln beschaffen, unter anderem über die Landi Seeland. Die Seeländer Produzenten wurden Anfang Oktober an einem Anlass in Kallnach BE darüber informiert, wie der «Schweizer Bauer» schreibt.
Die Produzenten sind über den Wechsel offenbar wenig erfreut: Die bisherigen Lieferanten im bernischen Osten, weil sie einen sicheren Absatzkanal verlieren. «Die Abnehmer bekriegen sich auf Kosten der Bauern», wird ein Produzent zitiert. Und die neuen im Westen, weil viele von ihnen bisher Frühkartoffeln produzieren und nicht unbedingt auf Industriekartoffeln wechseln wollen.
Man werde die Produzenten von Frühkartoffeln nach wie vor berücksichtigen, wird Christoph Kohli, Verantwortlicher bei der Fenaco, zitiert. Falls gewünscht, könne aber der Anbau von Veredelungskartoffeln vereinbart werden.
Generell sind die Kartoffeln in der Schweiz knapp, die ersten Zusatzimportkontingente für Veredelungskartoffeln wurden in diesem Jahr schon während der Ernte beantragt, so früh wie noch nie.

Milchwirtschaftliches Museum

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