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Mineralquelle Zurzach schliesst Ende Jahr

Die Mineralquelle schliesst per Ende Jahr, was eine Massenentlassung zur Folge hat. 68 Mitarbeitende verlieren ihren Job.

Die Mineralquelle Zurzach AG im aargauischen Bad Zurzach stellt Ende Jahr ihren Betrieb ein. Das hat die Besitzerin der Firma, das deutsche Unternehmen Riha Wesergold, beschlossen. 68 Angestellte verlieren ihren Job.
Der Bad Zurzacher Unternehmensleiter Hanspeter Brunner bestätigte dies am Mittwoch. Nachgefragt hatte das Regionaljournal Aargau Solothurn von Schweizer Radio SRF betreffend einer Meldung des Onlineportals argoviatoday.ch.
Brunner sagte, am Dienstag sei die Belegschaft informiert worden. Zuvor sei das Konsultationsverfahren der Belegschaft abgeschlossen worden. Ein solches ist bei Massenentlassungen dieser Grössenordnung gesetzlich vorgesehen. Dieses Verfahren habe keine zielführenden Vorschläge eingebracht, so Brunner.
«Argoviatoday.ch» stützte seine Meldung auf einen Bericht in der «Schaumburger Zeitung» respektive der «Schaumburg-Lippischen» Landeszeitung«. Die Mineralquelle Zurzach AG sei schon länger defizitär gewesen. Dies sagte der Geschäftsleiter von Riha Wesergold in einem Gespräch der deutschen Lokalzeitung
Einkaufstourismus als Problem
Auch kauften viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Produkte billiger in Deutschland. Zudem seien die Personalkosten in der Schweiz hoch. Zu diesen Problemen seien die gestiegenen Energiekosten dazugekommen. Ausserdem wären in Bad Zurzach «erhebliche Investitionen» nötig gewesen.
Gegründet wurde die Mineralquelle Zurzach AG im Jahr 1957. 1980 kam sie unters Dach der Riha-Wesergold-Getränkegruppe, welche nach eigenen Angaben jährlich über 600 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit gehört sie zu den grössten Fruchtsaftherstellern Europas.
In Bad Zurzach sind bisher laut der Firmen-Webseite bis zu 100 Millionen Liter Mineralwasser pro Jahr abgefüllt worden. Das Unternehmen verkauft auch andere Getränke.

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