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DE: Wieder Chefwechsel bei Griesson de Beukelaer

Beim deutschen Gebäckkonzern Griesson de Beukelaer verlässt der dritte CEO seit Oktober 2020 das Unternehmen. Der Prinzenrollenhersteller kämpft wie andere Unternehmen der Branche mit hohen Preisen.

Bei Griesson-de Beukelaer gibt es erneut einen Wechsel in der Geschäftsführung. CEO Werner Stegmüller verlässt den Gebäckhersteller nach nur sieben Monaten. Es ist der dritte Wegzug an der Unternehmensspitze seit Oktober 2020, schreibt lz-net.de. Stegmüller wechselt auf den 1. Januar 2023 zum Kupferspezialisten KME Special Products & Solutions GmbH, an dem die Beteiligungsgesellschaft The Paragon Fund III die Mehrheit hält. Seinen Einstieg in die Lebensmittelindustrie hatte Stegmüller im 2017 beim Molkereikonzern Müller Milch, wo er im Sommer 2018 auch an die Konzernspitze rückte. Stegmüller war zuvor drei Jahre im Vorstand des Pumpen- und Armaturenherstellers KSB AG.
Bei Griesson hatte zuvor Lars Engel, nach nur acht Monaten als Vorsitzender der Geschäftsführung, den Prinzenrollen-Hersteller im März 2022 verlassen. Vorher war der Chefposten vakant geworden, nachdem Andreas Nickenig das Unternehmen aus Polch im Oktober 2020 nach rund fünf Jahren verlassen hatte.
Eine Nachfolgeregelung sei in Arbeit. Mitglieder der Geschäftsführung von Griesson-de Beukelaer sind weiter Bruno Kulmus und Ralf Brinkhoff. Das Unternehmen erwirtschaftete 2021 507 Millionen Euro Umsatz. Dieses Jahr dürfte dieser jedoch auf Grund der steigenden Kosten für Rohstoffe wie Sonnenblumenöl, Mehl, Butter, Milch und Eier sowie der Energiepreise, höher ausfallen. Backwarenhersteller wie Griesson-de Beukelaer sind von der Entwicklung überproportional betroffen.

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