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Umsätze im Detailhandel im November von Preiserhöhungen getrieben

Der Schweizer Detailhandel hat im November mehr Umsatz eingefahren. Grund dafür waren Preiserhöhungen. Ohne diese hätten die Detailhändler weniger Einnahmen erzielt.

Insgesamt stiegen die Umsätze im Schweizer Detailhandel im November im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 2,0 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag in einem Communiqué bekannt gab. Ohne Preisaufschläge (real) ist der Umsatz allerdings um 0,7 Prozent gesunken.
Treiber waren dabei erneut die Treibstoffe, deren Umsatz um 11,1 Prozent stieg, obwohl die Tankstellen kaum mehr Benzin oder Diesel verkauften (real +0,1 Prozent).
Sportausrüstung und Spielwaren gefragt
Ohne Tankstellen legten die Umsätze im Detailhandel um 1,6 Prozent zu. Teuerungsbereinigt sanken sie dagegen um 1,0 Prozent.
Dabei profitierten die Verkäufer von Nicht-Nahrungsmitteln mehr als die Lebensmittelhändler. Der Umsatz mit Nicht-Nahrungsmitteln stieg um 2,3 Prozent, während der Umsatz mit Lebensmitteln lediglich um 0,7 Prozent zulegte.
Das grösste Plus machten die Verkäufer von Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren, deren Umsatz um 8,8 Prozent hochschnellte, wobei sie 6,5 Prozent mehr Ware verkauften. Auch Computer, Tablets und Handys waren gefragt: Hier stieg der Umsatz um 7,3 Prozent, wobei die Preise sogar sanken (real +10,7 Prozent). Federn lassen mussten dagegen die Verkäufer auf Märkten und im Internet sowie der Versandhandel (-1,2 Prozent).
Kalenderbereinigtes Plus geringer
Da nicht jeder Monat gleich viele Verkaufs- und Feiertage hat, betrachten Ökonomen die kalenderbereinigte Entwicklung: Hier stiegen die Detailhandelsumsätze um 1,3 Prozent. Ohne Preiserhöhungen sanken sie dagegen um ebenfalls 1,3 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat Oktober legten die Detailhandelsumsätze um 1,6 Prozent zu. Teuerungsbereinigt betrug das Plus noch 1,5 Prozent.

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