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Online-Lebensmittelhandel: Das Wachstum flaut ab

Der Corona-Boom ist beim Onlinehandel mit Lebensmitteln vorbei. Letztes Jahr wuchs der E-Food-Markt deutlich langsamer. Das Geschäft ist in der Schweiz noch immer eine Nische.

Der Online-Supermarkt von Coop hat letztes Jahr mehr verkauft. (Coop/zVg)

Der Lebensmittel-Onlinehandel ist letztes Jahr nur noch langsam gewachsen, von 660.6 Millionen auf 684 Millionen Franken (+3.5%). Das Wachstum ist damit nach den überaus starken Coronajahren 2020 (+46%) und 2021 (+26%) deutlich abgeflacht, das zeigt eine Analyse des E-Commerce-Beratungsunternehmens Carpatia.
Carpatia stützt sich dabei auf die veröffentlichten Umsatzzahlen von Migros Online, Coop.ch und Farmy und eigene Schätzungen des Umsatzes von myMigros. Der Discounter Aldi, der 2022 in den Onlinehandel einstieg, wurde nicht berücksichtigt.
Wachstumschampion myMigros
Der Online-Supermarkt Coop.ch legte letztes Jahr um 8.4% auf 288 Millionen Franken zu, der Umsatz bei Migros Online ging um zwei Millionen Franken auf 328 Millionen Franken zurück. Auch Farmy, der in den letzte Jahren stets zulegen konnte, musste einen Umsatzrückgang von 32 auf 31 Millionen Franken hinnehmen. Das grösste Wachstum legte laut der Schätzung von Carpathia der Online-Supermarkt myMigros der Migros Genossenschaft Aare hin. Er wuchs um 12 Prozent von 33 auf 37 Millionen Franken.
Trotz dem Wachstumsschub in der Pandemie bleibt E-Food in der Schweiz nach wie vor ein Nischengeschäft. Der allergrösste Teil der Lebensmittel wird direkt im Supermarkt gekauft. Angesichts der Wichtigkeit der Retailfläche überrascht es nicht, dass die Detailhändler ihr Filialnetz weiter ausbauen wollen. So hat etwa Migros-Chef Zumbrunnen angekündigt, dass die Migros langfristig bis zu 100 neue, kleine Filialen eröffnen will (foodaktuell berichtete).

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