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Wie gesund sind Nestlés Lebensmittel?

Als erster Lebensmittelhersteller weist Nestlé für sein ganzes Sortiment aus, wie gesund oder ungesund seine Lebensmittel und Getränke sind.

Tiefkühlpizzaproduktion bei Wagner Deutschland. (Symbolbild Nestlé)

Dazu hat Nestlé erstmals das australische «Health Star Rating» (HSR) auf sein ganzes Sortiment angewendet und die Resultate diese Woche im «Creating Shared Value an Sustainability Report» veröffentlicht. Das Resultat: 37 Prozent seines Umsatzes (ohne das Heimtiergeschäft) macht Nestlé mit Lebensmitteln und Getränken, die im HSR 3,5 oder mehr Sterne erreichen - das bedeutet, sie gelten als gesund (siehe «mehr zum Thema»). Nimmt man die Spezialernährung, etwa für Kinder hinzu, steigt diese Zahl auf 57 Prozent.
Umgekehrt bedeutet das: 43 Prozent seines Umsatzes macht Nestlé mit Lebensmitteln, die laut HSR als ungesund gelten, weil sie etwa zu viel Fett, Zucker oder Salz enthalten. Nestlé schreibt, dass auch die am schlechtesten bewerteten Produkte ihre Berechtigung in einer ausgewogenen Ernährung hätten, wenn man sie «gelegentlich» und «in Massen» als Leckerbissen geniesse. Bei Produkten mit einem HSR von 1,5 bis unter 3,5 Sternen will Nestlé nach eigenen Angaben versuchen, den Nährwert zu verbessern und gleichzeitig Portionshinweise, Rezepte, Tipps und Ratschläge für eine ausgewogene Ernährung geben. Bei Produkten mit 3,5 Sternen oder mehr will Nestlé den Nährwert halten oder sogar verbessern, etwa mit Zugabe von Vollkorn oder Gemüse.
Frankreich schneidet beim Nutri-Score besser aus als Deutschland
Nestlé weist ausserdem die Nährwertprofile der Sortimente in 13 Ländern aus, bewertet nach den Nährwertprofilsystemen, die in den jeweiligen Ländern von der Regierung unterstützt werden. Für Europa hat Nestlé die Sortimente in Frankreich und Deutschland anhand des Nutri-Score ausgewiesen. Frankreich hat dabei ein «gesünderes» Portfolio: Dort macht Nestlé 17 Prozent seines Gesamtumsatzes mit Produkten mit Nutri-Score A, in Deutschland sind es nur 3 Prozent. In Grossbritannien gehen 27 Prozent des Umsatzes aufs Konto von Lebensmitteln, die laut dem britischen Nutrient Profiling Model als HFSS gelten, also zu viel Fett, Salz und Zucker enthalten.

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