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Nestlé macht Buitoni-Fabrik in Frankreich endgültig dicht

Bei Nestlé Frankreich sind die Verkäufe von Tiefkühlpizzen nach einem Skandal um mit E.Coli-Bakterien verseuchte Pizzas eingebrochen - jetzt wird die Buitoni-Fabrik in Nordfrankreich definitiv geschlossen.

(zVg)

Schon Anfang März hatte Nestlé die Produktion von Tiefkühlpizza in seiner Fabrik im nordfranzösischen Caudry vorübergehend eingestellt, nachdem die Verkäufe nach einem Skandal um mit E.Coli-Bakterien verseuchte Pizzas eingebrochen waren (foodaktuell berichtete). Nun ist klar: Die Fabrik wird definitiv geschlossen. Das gab Nestlé Frankreich am Donnerstag bekannt.
Grund dafür sei die stark gesunkene Nachfrage, teilte Nestlé am Donnerstag mit. Der Konzern suche nach einem Kandidaten, der die Produktionsstätte übernehmen wolle. Für die etwa 140 Angestellten werde nach einer Lösung gesucht. Vor dem 31. Dezember 2023 werde es keine Entlassungen geben, so der Konzern weiter.
Im Februar 2022 hatte es in Frankreich mehrere Fälle gegeben, bei denen Kinder durch das Bakterium E.coli Nierenschwäche erlitten. Zwei Kinder starben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden liess sich in mehreren Fällen eine Verbindung zu den Buitoni-Tiefkühlpizzen der Marke Fraîch'Up herstellen, bei denen der Teig roh eingefroren ist.
Justiz ermittelt
Die Justiz nahm im Mai Vorermittlungen in zwei Fällen wegen fahrlässiger Tötung und in 14 weiteren Fällen wegen fahrlässiger Verletzung auf. Die Produktion in Caudry wurde zunächst eingestellt. Im vergangenem Dezember nahm Buitoni die Herstellung von Tiefkühl-Pizzen mit gebackenem Teig wieder auf.
Nach Aussagen von Nestlé könnte kontaminiertes Mehl die Ursache gewesen sein. Die Gesundheitsbehörde verwies ihrerseits auf unzulängliche hygienische Verhältnisse und die Präsenz von Nagetieren in der Produktionsstätte.
Am Donnerstag demonstrierten etwa 100 Beschäftigte gegen die Schliessung des Betriebs. «Hier in der Gegend ist es schwer, Arbeit zu finden», sagte Stéphane Derammelaere von der Gewerkschaft Force Ouvrière. Viele Angestellte seien über 50 Jahre alt. «Wir verlieren nicht nur die Arbeit, sondern auch eine Familie», sagte der 49 Jahre alte Christophe Dumez, der seit drei Jahrzehnten bei Buitoni arbeitet.

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