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Ungarn: Grosse Detailhändler zu Preissenkungen verpflichtet

Die ungarische Regierung hat weitere Massnahmen beschlossen, um die Inflation in den Griff zu bekommen.

Die ungarische Regierung verpflichtet grosse Detailhändler seit dem 1. August dazu, in 20 Lebensmittelkategorien je ein Produkt für eine Woche um mindestens 15% zu verbilligen. Die Regierung hatte bereits im Juni Mindestrabatte von 10% beschlossen, wie LZ-net schreibt.
Konkret geht es um Fleisch, Fisch, Milch, Butter, Brot, Kaffee, Mehl, Käse und frisches Obst und Gemüse. Die verschärften Regeln gelten zunächst bis 30. September.
Ferner sind Detailhändler mit einem Umsatz von über 100 Milliarden Forint (250 Mio. Franken) dazu verpflichtet, ihre aktuellen Preise in 18 Kategorien zu veröffentlichen. Dies betrifft Firmen wie Aldi, Lidl, Penny, Auchan, Tesco und Spar, ungarische Detailhändler sind ausgenommen. Das ungarische Wirtschaftsministerium hatte zu den Beschlüssen verlauten lassen, Ziel sei es, «die Multis zu Preissenkungen zu zwingen». Konsumentinnen und Konsumenten können Verstösse gegen die Rabatt-Regeln melden, den Firmen drohen Bussen bis zu 100'000 Euro.
Ungarn hat die höchste Inflation in Europa, sie lag im Juni bis 19,9%, für Lebensmittel lag sie im April bei 37,9%, im Juni bei 22%. Die Regierung hatte dagegen Preisobergrenzen für alle Detailhändler beschlosssen, die aber per 1. August aufgehoben wurden.

Milchwirtschaftliches Museum

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