Gewinneinbruch bei Lidl

Discounter Lidl kommuniziert für das Geschäftsjahr einen stark gesunkenen Gewinn von 1,64 Milliarden Euro.

Beim deutschen Discounter Lidl sank im Geschäftsjahr 2022/23, das Ende Februar zu Ende ging, der Nettogewinn um fast 500 Millionen Euro auf 1,64 Mrd. Euro. Insbesondere gestiegene Kosten für Energie, Transport und Beschaffung hätten dazu geführt, schreibt LZ-net. Die Lidl Stiftung erzielte einen Umsatz von 81,8 Mrd. Euro, 22% mehr als im Vorjahr.
Die Nettorendite sank von 3,2% im Vorjahr auf 2%. Lidl habe im Geschäftsjahr 2022/23 Preiserhöhungen von rund 3 Milliarden Euro nicht an die Kunden weitergeben können. Wegen gestiegener Zinsen und anhaltender Investitionen steigen auch die Finanzierungskosten, mit Zinsen von 360 Mio. Euro gegenüber 150 Mio. Euro im Vorjahr. Auch volle Non-Food-Lager belasten gemäss LZ-net Lidl, die Nettofinanzverschuldung sei um 36,2% auf 14,8 Mrd. Euro gestiegen.

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