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Forster investiert 32 Millionen in neue Joghurtfabrik in Herisau

Die Molkerei Forster baut in Herisau in den nächsten zwei Jahren eine neue Joghurtfabrik. Zwölf neue Stellen schafft das Unternehmen damit.

von mos/pd

So soll die neue Joghurtfabrik der Molkerei Forster dereinst aussehen. (Bild Forster/zvg)
Der Spatenstich erfolgte am 16. Mai 2019. (Bild Forster/zvg)

Fünf Jahre dauerte die Planung, am 16. Mai erfolgte der Spatenstich für die neue Produktionsstätte der Molkerei Forster im Hölzli in Herisau. Rund zwei Jahre wird gebaut, bevor 2021 in der neuen Anlage Joghurt produziert werden kann, schreibt das «Tagblatt». Für die Molkerei sei es höchste Zeit für einen Umzug, da am alten Standort der Platz beschränkt sei, schreibt die Zeitung weiter. «Schon jetzt könnten wir viel mehr Umsatz machen», sagte Verwaltungsratspräsident Markus Forster beim Spatenstich. Gewisse Produkte könnten jedoch nicht mehr im gewünschten Umfang angeboten werden, weil die jetzige Anlage schlicht zu klein sei.

Heute beliefert die Molkerei Forster Lidl und Spar, nach dem Umzug in die neue Fabrik will das Unternehmen schrittweise auch die Grossverteiler Migros und Coop anpeilen.

Anlage vorerst nur gemietet

Der Neubau kostet 32 Millionen Franken, zur Finanzierung hat die Molkerei die Anlagestiftung DAI ins Boot geholt. In den Neubau wird die Molkerei Forster als Mieterin einziehen. Erst 2046 wird das Unternehmen den Bau kaufen. Die Vergrösserung bringt auch mehr Arbeitsplätze: In einer ersten Phase sollen vier bis fünf neue Leute angestellt werden, in den nächsten fünf Jahren dann insgesamt bis zu zwölf. Heute hat die Molkerei 28 Angestellte.