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EU: Milchpreise leicht gestiegen

In der EU sind die Produzentenpreise für Milch im August weiter gestiegen. Führende Molkereien zahlten ihren Lieferanten 0,20 Cent mehr pro Kilogramm Milch als im Vormonat.

von aiz.info/mos

(Symbolbild Pixabay)
Führende Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Schnitt 32,71 Cent netto/kg Rohmilch. Das entspricht gegenüber dem Vormonat einem Plus von 0,20 Cent. Dies geht aus der jüngsten Preiserhebung des niederländischen Landwirteverbandes LTO hervor, wie aiz.info berichtet. Der LTO-Durchschnittswert wird monatlich auf Basis der Auszahlungsleistungen von 16 marktführenden Milchverarbeitern in Nord- und Mitteleuropa für Standardmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß errechnet.
Abgesehen von den französischen Unternehmen Danone und Savencia haben im August 2020 alle anderen im LTO-Vergleich erfassten Molkereien die Erzeugerpreise angehoben oder unverändert fortgeschrieben.

Im September 2020 dürfte es laut LTO-Schätzungen im Schnitt nur wenig Bewegung bei den Produzentenmilchpreisen gegeben haben. Fünf Molkereien, darunter der deutsche Marktführer DMK, meldeten unveränderte Preise, während die französischen Verarbeiter Lactalis (-0,1 Cent) und Savencia (-0,2 Cent) sowie Friesland/Campina in den Niederlanden (-0,2 Cent) kleine Verringerungen vornahmen. Für Oktober wurden vom dänischen Molkereiriesen Arla (+0,5 Cent), von Friesland/Campina (+0,5 Cent) sowie von Saputo Dairy in Großbritannien (+0,6 Cent) höhere Auszahlungen angekündigt, wie aiz.info weiter berichtet.