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Too good to go will in den USA wachsen

Mit frischem Geld von verschiedenen Investoren will das Unternehmen Too Good To Go in den USA expandieren und auch dort mit seiner App gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen.

von sda/mos

Seit letztem Jahr ist Too good to go auch in den USA präsent. (Bild zvg)

25,7 Millionen Euro hat Too good to go insgesamt bei verschiedenen Investoren gesammelt. Zu den Investoren gehört der Risikokapitalfonds Blisce-Fonds, der die Hälfte der Summe beisteuert, wie dieser am Donnerstag mitteilte. Die andere Hälfte kommt von bestehenden Investoren und den Mitarbeitenden von Too good to go.

Die Investition werde Too Good To Go in die Lage versetzen, «seine Wirkung zu verstärken und seine Aktivitäten weltweit auszuweiten, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo 40 % der genießbaren Lebensmittel verschwendet werden und wo Blisce über ein starkes Team und Marktkenntnisse verfügt», so der Fonds.

Die App von Too good to go ermöglicht es Konsumenten, nicht verkaufte Mahlzeiten und Lebensmittel zu einem reduzierten Preis zu kaufen. Verschiedene Detailhändler, Restaurants und Bäckereien arbeiten mit Too good to go zusammen. Too good to go ist in 14 europäischen Ländern, darunter der Schweiz, sowie seit 2020 auch in New York und Boston vertreten. Die App wurde von mehr als 29 Millionen Nutzern heruntergeladen und hat nach Angaben von Too Good To Go seit ihrer Einführung im Jahr 2016 55 Millionen Warenkörbe «gerettet».