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Schweizerischer Mineralwasserverband hat neuen Präsidenten

An der virtuellen Generalversammlung des Verbandes Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten (SMS), wurde Matthias Buchenhorner, Geschäftsführer der Mineralquelle Eptingen, zum Präsidenten gewählt.

von hps

Matthias Buchenhorner. (Bild: zVg SMS)
Nach wie vor ist Mineralwasser das beliebteste Kaltgetränk der Schweiz. In den letzten 10 Jahren bewegte sich der Pro-Kopf-Konsum mit 110 bis 115 Litern auf konstant hohem Niveau. 2020 lag er bei 109 Litern. Der Anteil von importiertem Mineralwasser auf dem Schweizer Markt nimmt jedoch zu, schreibt der Schweizerische Mineralwasserverband (SMS). 1995 betrugen die Importe noch 17 Prozent, im letzten Jahr waren es gut 48 Prozent. Die Importe stammen zu 99 Prozent aus den Nachbarländern.
Im April und Mai hätten die Mineralwasserverkäufe abgenommen schreibt der SMS weiter. Die Verluste seien auf das fehlende Gastronomiegeschäft zurückzuführen, das normalerweise rund ein Viertel ausmache. Mineralwasserabfüller, die primär auf das Gastronomiegeschäft ausgerichtet seien, hätten besonders hohe Einbussen erlitten, so der SMS. Die Verluste würden sich aber in Grenzen halten und die Verkaufszahlen 2020 würden nur geringfügig von jenen des Vorjahres abweichen.
An der virtuell abgehaltenen Generalversammlung wurde Matthias Buchenhorner, Geschäftsführer der Mineralquelle Eptingen, zum Präsidenten gewählt. Flavio Calligaris, der den SMS seit dem 19. September 2018 präsidierte, trat am 7. Oktober 2020 von dieser Funktion zurück.