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Aldi testet Self-Checkout-Kassen

Aldi testet Self-Checkout-Kassen in verschiedenen Filialen in der Deutschschweiz. Laut dem Discounter sind die neuen Checkout-Terminals bei Kundschaft und Mitarbeitenden gleichermassen beliebt.

von pd/mos

(zVg)
In den vier Deutschschweizer Aldi-Filialen St. Gallen Neumarkt, Ostermundigen, Winterthur Archhöfe und St. Gallen Shoppingarena sind die Self-Checkout-Kassen bereits in Betrieb. Geplant sind insgesamt zehn Testfilialen, die voraussichtlich bis Anfang Februar 2022 nach und nach mit Self-Checkout ausgerüstet werden, wie Aldi in einer Mitteilung schreibt.
«Ein erster Blick auf die Zahlen zeigt uns, dass wir hier ein grosses Kundenbedürfnis getroffen haben», lässt sich Jérôme Meyer, Landesgeschäftsführer von Aldi Suisse, in der Mitteilung zitieren. So benutze bereits heute, kurz nach der Einführung, knapp jeder dritte Kunde eine Self-Checkout-Kasse. Vor allem kleinere Einkäufe würden auf diese Weise abgewickelt. An den Self-Checkout-Kassen kann mit Karten, Twint oder Apple Pay bezahlt werden. In zwei Filialen werden zudem speziell auch Self-Checkout-Kassen getestet, an denen Barzahlung möglich ist.
«Sinnvolle Weiterentwicklung» der Arbeitsplätze
«Nach Gesprächen mit unseren Filialmitarbeitenden können wir sagen, dass das neue System für unsere Filialteams eine sinnvolle Weiterentwicklung ihres Arbeitsplatzes und ihrer Aufgaben darstellt», sagt Aldi-Geschäftsführer Jérôme Meyer. Self-Checkout bringe neue Aufgaben fürs Personal: Dieses müsse neu Kundinnen und Kunden beim Checkout-Vorgang unterstützen sowie Stichprobenkontrollen durchführen, heisst es in der Mitteilung.
Seit August testet Aldi in 17 Filialen bereits den neuen Bezahlservice Scan & Go (foodaktuell berichtete).