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Zbinden findet: Zukunftstrend «Alternative Food»

Cultured Meat, pflanzenbasierte Proteine, Vertical Farming, Precision Fermentation oder Biomassen-Fermentation: solche und ähnliche Stichworte bringen die Augen von Kapitalgebern momentan zum Leuchten.

von pz

Immer mehr Investoren legen ihr Geld im Food Sektor an. Cultured Meat, pflanzenbasierte Proteine, Vertical Farming, Precision Fermentation oder Biomassen-Fermentation: solche und ähnliche Stichworte bringen die Augen von Kapitalgebern momentan zum Leuchten. Unzählige Start-up-Unternehmen sowie etablierte Firmen, welche in der Lebensmittelsparte aktiv sind, profitieren vom aktuellen Geldsegen. Was hat es mit diesem Hype auf sich? Wer sich über den Wandel des Food Systems und die damit verbunden Ideen, Treiber und Wirkungsmechanismen in dieser Ecke des Kapitalmarktes einen guten Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich die kostenlose Studie «Zukunftstrend Alternative Food – Disruption und Transformation globaler Food Systems» des deutschen FERI Cognitive Finance Institute. Nein, dieses 80-seitige PDF gibt keine konkreten Anlagetipps, sondern hilft einem, Gesamtzusammenhänge und anstehende Veränderungen im Food Sektor zu verstehen und einzuordnen.
Für die Erarbeitung der Studieninhalte nutzt das FERI Cognitive Finance unter anderem aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen der Verhaltensökonomie, Komplexitätstheorie und Kognitionswissenschaft. Darüber hinaus basieren vereinzelte Aussagen der Studie auf Interviews mit Branchen-Experten. Herausgekommen ist eine Publikation mit enorm hohem Nutzwert. Wer Infografiken liebt, welche komplexe Themen übersichtlich darstellen, kommt bei dieser Studie voll auf seine Rechnung. Ebenfalls auf ihre Kosten kommen jene, die auf knackige Zusammenfassungen stehen. Die Publikation folgt einem logischen Aufbau und beginnt entsprechend mit einem Status quo der relevanten Einflussfaktoren auf den Wandel mit Fokus Klimarelevanz der Ernährung, Ressourcenknappheit, Digitalisierung und Subventionen. Es folgt ein Exkurs zu relevanten und neuen Innovationen und Technologien wie beispielsweise «Alternative Meat» und mündet in der Fragestellung: Welchen Einfluss haben solch alternative Food Systems auf Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Umwelt? Die Autoren der Studie verdeutlichen es mittels einer tabellarischen Gegenüberstellung. Etwas kurzgefasst kommt das Kapitel «Vertical Farming» daher. Bei diesem Thema arbeitet der FERI Cognitive Finance Think Thank jedoch an einem Upgrade, der dieses Jahr erscheint. Kapitel sieben ist informationstechnisch wiederum Gold wert, denn es zeigt welche Initiativen auf globaler Ebene (zum Beispiel Pariser Verträge), europäischer Ebene (zum Beispiel Green Deal) und auf Länder-Ebene die Disruption und Transformation der Food Systems vorantreiben.
Die Studie ist unter www.feri.de/ag/ newsroom/20201006 verfügbar.