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Wie klimafreundlich ist Schweizer Pasta?

Mit Teigwaren aus Schweizer Rohwaren lässt sich der CO2-Ausstoss um fast einen Drittel reduzieren. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Obwaldner Herstellers Pasta Röthlin AG («Kernser Pasta»).

Rohwaren für einheimische Pasta: Bauer Beat Speiser und «Kernser»-Marketingleiterin Sarah Gerster in einem Schweizer Hartweizenfeld. (zVg)

9,5 Kilogramm Spaghetti, Hörnli und Krawättli essen die Menschen hierzulande im Schnitt pro Jahr und Kopf. Aber nur rund drei Prozent aller verkauften Teigwaren in der Schweiz stammen aus Schweizer Rohwaren. Dabei wäre einheimische Pasta nachhaltiger. Das zeigt eine Analyse, die ClimatePartner im Auftrag des Obwaldner Pastaherstellers Pasta Röthlin gemacht hat. ClimatePartner hat dazu die «Kernser»-Pasta von Pasta Röthlin untersucht.
Gemäss der Studie lassen sich mit Pasta aus einheimischen Rohwaren im Vergleich zu Pasta mit ausländischem Hartweizen 10.4% CO2-Emissionen einsparen, wie die Firma in einer Mitteilung schreibt. Noch nachhaltiger ist Pasta mit einheimischer Rohware, aber ohne Ei, damit lässt sich zusätzlich 21% CO2 einsparen. Das Material der Verpackung macht verhältnismässig wenig aus – Papier schneidet lediglich um 0.65% besser ab als die OPP-Folien, die aktuell bei Pasta Röthlin im Einsatz sind, heisst es in der Mitteilung weiter.
Teigwaren aus Schweizer Hartweizen
Vor gut 20 Jahren hat die Kernser Firma angefangen, Teigwaren aus Schweizer Urdinkel herzustellen. Jetzt möchte Geschäftsführer Bruno Höltschi den Anbau von Schweizer Hartweizen fördern, wie es in der Mitteilung heisst. Die ersten «Kernser»-Teigwaren mit Schweizer Hartweizen lancierte die Firma im Jahr 2020, weitere Produkte sollen bald folgen. Hartweizen gebe es leider noch sehr wenig in der Schweiz, «doch der Klimawandel macht den Anbau vermehrt möglich», so Höltschi.

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