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Argentinien steigert Einnahmen aus Rindfleischexport um 40 Prozent

Aufgrund der weltweit höheren Lebensmittelpreise hat Argentinien seine Einnahmen aus den Rindfleischexporten deutlich erhöht. Im ersten Halbjahr verkaufte das südamerikanische Land Rindfleisch im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar ins Ausland.

Das teilte die Industrie- und Handelskammer für Fleisch- und Fleischprodukte (Ciccra) am Donnerstag mit. Das waren 40,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.
Der kräftige Erlösanstieg war vor allem den höheren Weltmarktpreisen geschuldet. Die Exportmenge stieg zwischen Januar und Juni lediglich leicht um 0,5 Prozent auf 300'000 Tonnen. Hauptabnehmer von Fleisch aus Argentinien ist China, gefolgt von Israel, Deutschland und Chile.
Der Fleischexport spült dringend benötigte Devisen in die klamme Staatskasse: Rindfleisch macht etwa fünf Prozent der gesamten Exporte Argentiniens aus. Im vergangenen Jahr verkauften die argentinischen Bauern Rindfleisch im Wert von rund 2,8 Milliarden US-Dollar ins Ausland.

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