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Russland soll im grossen Stil ukrainischen Weizen stehlen

Gemäss einem NDR-Fernsehbeitrag zweigt Russland im Schiffsverkehr grosse Mengen von ukrainischem Weizen ab.

Russland plant den Diebstahl von 1,8 Millionen Tonnen ukrainischem Getreide. Dieser Vorwurf wurde in einem Beitrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) erhoben. Die Auswertung von Schiffsdaten, Satellitenbildern und russischen Dokumenten habe ergeben, dass schon eine Million Tonnen Getreide über Seehäfen der annektierten Krimhalbinsel verschifft worden seien, zitiert «Der Spiegel» aus dem Beitrag. Experten beurteilen dies als einen möglichen Bruch des Völkerrechts oder gar als Kriegsverbrechen.
Gemäss den NDR-Recherchen haben seit Kriegsbeginn rund 20 Schiffe mit Weizen und anderem Getreide den Krimhafen Sewastopol in Richtung Syrien, Russland oder Türkei verlassen. Die russischen Schiffe würden ihre Ortungsgeräte abschalten, bevor sie die Krimhäfen anliefen. Der wahre Weg der Schiffe lässt sich aber mit Satellitenbildern und Daten von Schiffsbeobachtern nachvollziehen.
Frachtlisten und Beladedaten legen gemäss NDR nahe, dass die russischen Besatzer bereits die Logistik für künftige Diebstähle organisiert hätten. Insgesamt gehe es bei den aktuellen Weltmarktpreisen für Getreide um eine Dimension von 600 Millionen US-Dollar.
Der NDR zitierte ukrainische Agrarunternehmer, wonach Russland das Getreide beschlagnahme, das Bauern auf der Flucht aus den besetzten Gebieten zurücklassen. Manche Landwirte würden enteignet oder müssten ihr Getreide zu Tiefstpreisen verkaufen.
Die russische Botschaft stritt die Vorwürfe gegenüber dem NDR ab. Russland decke nicht nur den Eigenbedarf an Getreide, sondern auch Exportanfragen aus aller Welt. Man habe aber keinen Bedarf an ukrainischem Weizen, dieser sei qualitativ unter dem russischen Weizen.

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