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Fenaco prüft Potenzial von Kulturfleisch auf Schweizer Bauernhöfen

Züchten Schweizer Bäuerinnen und Bauern künftig auf ihren Höfen kultiviertes Fleisch im Bioreaktor? Die Agrargenossenschaft Fenaco beteiligt sich als Teilsponsorin an einer Machbarkeitsstudie.

In den Niederlanden soll der erste Kulturfleisch-Bauernhof der Welt entstehen. (Visualisierung Respectfarms)

Das Projekt Respectfarms (siehe «Mehr zum Thema») will Landwirtinnen und Landwirten ermöglichen, auf ihren Bauernhöfen Kulturfleisch zu produzieren. Die Fenaco beteiligt sich als Teilsponsorin an einer Machbarkeitsstudie. Die Agrargenossenschaft möchte mit ihrem Engagement klären, inwiefern die zelluläre Landwirtschaft ein neues Geschäftsfeld für die Schweizer Bäuerinnen und Bauern darstellt, wie sie in einer Mitteilung schreibt.
Zelluläre Landwirtschaft als Lösungsansatz
Die zelluläre Landwirtschaft sei ein vielversprechender Ansatz, um die nachhaltige Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sicherzustellen, schreibt die Fenaco weiter. Für die Produktion von Kulturfleisch werden lebenden Tieren dabei schmerzfrei Zellen entnommen. Anschliessend werden diese Zellen in Nährlösungen unter idealen Bedingungen in einem Fermenter zu Muskelfleisch kultiviert.
Während die meisten Projekte in der zellulären Landwirtschaft auf die industrielle Produktion zielen, setzt Respectfarms auf die dezentrale Produktion von Fleisch in Zellkulturen auf Bauernhöfen. Die Vision: Die Landwirtinnen und Landwirte bauen auf ihrem Ackerland die Rohstoffe für die Nährlösung an und kultivieren danach das Fleisch in Fermentern direkt auf ihren Höfen. Das ermögliche eine nachhaltige lokale Produktion und zugleich eine maximale Wertschöpfung für die Bauernbetriebe, heisst es in der Mitteilung.
«Respectfarms reduziert die Rolle der Landwirtinnen und Landwirte nicht auf die Zulieferung von Nährmedien, sondern eröffnet ihnen echte Alternativen zur herkömmlichen Fleischproduktion», wird Florentine Zieglowski, Mitgründerin von Respectfarms, in der Mitteilung zitiert.
Fenaco steigt nicht selber in Kulturfleischproduktion ein
«Nach Abschluss der Projektarbeiten können wir beurteilen, inwiefern die zelluläre Landwirtschaft tatsächlich ein neues Geschäftsfeld für die Schweizer Bäuerinnen und Bauern darstellt», sagt Christian Consoni, Leiter der Division Lebensmittelindustrie bei der Fenaco. Dabei beabsichtige die Fenaco nicht, selber in die Produktion von Kulturfleisch einzusteigen. «Durch unsere Projektbeteiligung bauen wir Wissen in Bezug auf die Herstellungsprozesse, die benötigte Infrastruktur, die Wirtschaftlichkeit oder die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf. Diese Erfahrungen werden wir mit den Bauernfamilien teilen, damit sie allfällige Investitionsentscheide auf einer fundierten Basis treffen können», so Christian Consoni.

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