5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Villars Holding hat sich noch nicht ganz von Corona erholt

Die Betreiberin von Tankstellenshops, Cafés und Bäckereien hat letztes Jahr mehr Umsatz gemacht. Der Gewinn ging jedoch leicht zurück.

Die Villars Holding betreibt mehrere Cafés in Einkaufszentren, hier im freiburgischen Avry. (zVg)

Das vor allem in der Westschweiz tätige Detailhandels- und Gastronomieunternehmen Villars Holding mit Sitz im freiburgischen Givisiez hat letztes Jahr seinen Umsatz um fast 18 Prozent auf knapp 73 Millionen gesteigert. Zählt man das Immobiliengeschäft dazu, kommt die Gruppe auf einen Umsatz von 78,6 Mio. Franken (+14,4%), wie die Villars Holding in einer Mitteilung schreibt.
Trotz höherem Umsatz sank das Betriebsergebnis (EBIT) um 1,2 Prozent auf 2,1 Millionen Franken. Der Rückgang sei vor allem auf unzureichende Umsätze im Gastronomiebereich sowie auf höhere Kosten für Rohstoffe und Personal zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Stricht resultierte ein Reingewinn von 1.5 Millionen Franken, ein Rückgang von 9.4% gegenüber dem Vorjahr.
Höhere Benzinpreise treiben Umsatz
Mit ihren Shops und Tankstellen der Marke Restoshop machte die Villars Holding einen Umsatz von 51,2 Mio. Franken, was einem Plus von 11,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist laut Mitteilung vor allem auf die höheren Treibstoffpreise und die positive Entwicklung der Shop-Verkäufe zurückzuführen.
Die Sparte Pause-Café, die Kaffeebars vor allem in Einkaufszentren betreibt, steigerte den Umsatz gegenüber 2021 um fast 97 Prozent auf 9.5 Mio. Franken. Der Umsatz blieb jedoch rund 25 Prozent unter dem Niveau vor der Pandemie.
Die Bäckereikette Suard mit sechs Filialen und drei Tea-Rooms erzielte 2022 einen Umsatz von 12.4 Mio. Franken, was einem Anstieg von 11.1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit lag Suard auch über dem Vorpandemie-Niveau von 2019.
Noch nicht zurück aufs Niveau von 2019
Fürs laufende Jahr rechnet die Villars Holding mit einem besseren Ergebnis als 2022. Man werde das Niveau vor der Pandemie jedoch noch nicht erreichen. Als Gründe nennt das Unternehmen die steigenden Preise, insbesondere für Lebensmittel. Zudem konnte Restoshop den Vertrage für die Tankstelle in Grauholz nicht verlängern.

Eigenwerbung Newsletter Eigenwerbung Newsletter

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.