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Nachhaltiger Thunfisch: Die Schweiz ist Klassenbeste

In keinem anderen Land der Welt ist ist das Thunfisch-Angebot im Supermarkt nachhaltiger als in der Schweiz. 81 Prozent der Produkte tragen das MSC-Label.

81 Prozent der Thunfischprodukte im Schweizer Detailhandel haben das MSC-Label. (Coop.ch)

Thunfisch ist weltweit die beliebteste Fischart. In der Schweiz teilt sich der Thun den 1. Podestplatz mit dem Lachs. Letztes Jahr wurden hierzulande rund 1,3 Kilogramm Thunfisch pro Kopf gegessen - gleich viel wie in Österreich, in Deutschland waren es 1,7 Kilogramm.
Gross sind die Unterschiede punkto Nachhaltigkeit des im Detailhandel erhältlichen Thunfisches. In der Schweiz tragen 81 Prozent der Thunfischprodukte im Detailhandel das Nachhaltigkeitslabel MSC (Marine Stewardship Council). Damit ist die Schweiz weltweit an der Spitze. In Deutschland sind 45 Prozent der Thunfischprodukte MSC-zertifiziert. In Österreichs Supermärkten kommt hingegen nicht einmal jedes fünfte Thunfischprodukt (18 Prozent) aus kontrolliert und zertifiziert nachhaltiger Fischerei.
«Österreichs KonsumentInnen haben damit beim Thunfischkauf ein erhöhtes Risiko, Thunfisch aus überfischten Beständen, aus Fischereien mit hohem Beifang oder gar aus illegaler Fischerei zu kaufen», schreibt Marine Stewardship Council in einer Mitteilung anlässlich des «Welt-Thunfischtages» vom 2. Mai. Die Vereinten Nationen haben den «Welt-Thunfischtag» 2016 ins Leben gerufen, um für die Gefährdung des Thunfisches zu sensibilisieren.
Thunfischbestände entwickeln sich positiv
Wie MSC in der Mitteilung weiter schreibt, sei der Thunfisch nicht überfischt. Laut Erhebungen der International Seafood Sustainability Foundation (ISSF) haben von den weltweit 23 kommerziell genutzten Thunfischbeständen 61 Prozent eine gesunde Bestandsgröße, 17 Prozent sind überfischt und 22 Prozent befinden sich in einem Zwischenbereich.
Insgesamt ist die Zahl der überfischten Thunfischbestände laut der UNO-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) trotz weltweit steigender Nachfrage seit 2014 rückläufig. Das liege auch daran, dass in den letzten Jahren mehr und mehr Thunfisch-Fischereien begonnen hätten, ihre Fangaktivitäten nachhaltiger gestalten, schreibt MSC weiter.
Von den weltweiten Thunfisch-Fangmengen kommen heute 42 Prozent aus nachhaltiger, MSC-zertifizierter Fischerei - im Jahr 2014 waren es erst 13 Prozent.
Weitere Infos gibt es im MSC-Thunfischbericht: https://thunfischbericht.msc.org/

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