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Deutlich weniger Plastiksäckli im Detailhandel

Im Schweizer Detailhandel ist der Plastiksäckli-Verbrauch seit 2016 dank einer Branchenvereinbarung um über 88 Prozent reduziert worden. Die Branche sieht darin den Beweis, dass eine Abfallreduktion auch ohne Verbote möglich sei.

(Pixabay)

Die Zahlen sind eindrücklich: Fast 418 Millionen Einwegplastiksäcke wurden 2016 im Schweizer Lebensmitteldetailhandel an die Kundschaft abgegeben. Letztes Jahr, sechs Jahre nach Einführung einer Branchenvereinbarung zur Reduktion der «Raschelsäckli», waren es noch 48 Millionen. Damit sei der Verbrauch um 88,46 Prozent reduziert worden, schreiben die Swiss Retail Federation und die IG Detailhandel in einer Mitteilung. «Dass die Zahlen in nur sechs Jahren so drastisch gesenkt werden konnten, beweist, dass eine Abfallreduktion auch ohne Verbote möglich ist», wird Dagmar Jenny, Geschäftsführerin der Swiss Retail Federation, in der Mitteilung zitiert.
Zum Hintergrund: 2016 wurde in Bundesbern ein Verbot der Einwegplastiksäcke diskutiert. Die IG Detailhandel und die Swiss Retail Federation reagierten darauf mit einer «Branchenvereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Einwegplastiksäcken». An den Kassen von Lebensmittelläden wurden Einwegsäcke nicht mehr gratis abgegeben. Schon ein Jahr später, 2017, hatte die Branche ihr selbstgestecktes Reduktionsziel von 70 bis 80 Prozent bis 2025 erreicht. 2017 verzeichneten die rund 30 Unternehmen, welche die Branchenvereinbarung unterzeichnet hatten, eine Abnahme von 84 Prozent.
Auch weniger Plastiktragetaschen
2019 wurde eine weitere Branchenvereinbarung abgeschlossen mit dem Ziel, den Verbrauch an Plastiktragetaschen bis 2025 um 35 Prozent zu senken. Auch dieses Ziel wurde laut Mitteilung schnell übertroffen. Wurden 2020 noch knapp 47 Millionen Taschen verkauft, konnte die Anzahl verkaufter Taschen 2021, also im ersten Jahr nach Inkraftsetzung, bereits um 65 Prozent auf 16,5 Millionen gesenkt werden. 2022 konnte der Verbrauch noch einmal reduziert werden.

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