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Algenverpackungsfirma Noriware holt sich Startkapital

Die HSG-Studentin Jessica Farda hat mit ihrem Start-up Noriware ein algenbasiertes Verpackungsmaterial entwickelt. Investoren unterstützen das Projekt mit über einer Million Franken.

Noriware-Gründerin Jessica Farda: Das neue Verpackungsmaterial aus Algen soll zum Beispiel die Plastikhüllen beim Kleiderversand ersetzen. (zVg)

Jessica Farda hat mit ihrem Start-up Noriware über 1 Million Franken an Pre-Seed-Kapital aufnehmen können. Zu den Investoren zählen laut einer Mitteilung renommierte Verpackungsingenieure und Serial-Entrepreneurs wie Ertan Wittwer. Mit dem frischen Geld soll die Labor-Infrastruktur in Lupfig AG weiter ausgebaut und das Team vergrössert werden.
Das Start-up hat auf Basis von Algen ein Verpackungsmaterial hergestellt, das laut eigenen Angaben herkömmliche Plastikfolien vom Markt verdrängen soll. Es ist vollständig heimkompostierbar, hinterlässt keine Mikroplastikpartikel und kann auf Maschinen der traditionellen Plastikindustrie gefertigt werden. Zudem lasse sich das Material für spezifische Anwendungszwecke optimieren und zeige sich hinsichtlich der Produktionskosten konkurrenzfähig. Der Hauptfokus der Anwendung liegt aktuell auf Schutzfolien für den rasant wachsenden E-Commerce. 2024 soll die Noriware-Verpackung zum ersten Mal kommerziell eingesetzt werden.
Durch Zufall in der WG-Küche entdeckt
Auf die Algen kam die HSG-Studentin Jessica Farda 2021 nach Ferien am Meer von Mexico. In ihrer WG-Küche begann sie mit dem schnell nachwachsenden Rohstoff zu experimentieren. Dabei entdeckte sie durch Zufall ein Verfahren zur Herstellung eines algenbasierten Plastikersatzes, wie es in der Mitteilung heisst. Die ETH Zürich und später die Fachhochschule Nordwestschweiz half ihr, die Forschung voranzutreiben.
2022 gründete Farda gemeinsam mit COO Stefan Grieder die Noriware AG. Im Februar 2023 gelang die Produktion der neuen Algenverpackung.

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