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Auch der Vacherin Mont-d’Or hat Absatzprobleme

Kaufkraftverlust und der teure Franken machten dem Vacherin Mont d'Or AOP in der vergangenen Saison zu schaffen.

(zVg)

Die Saison 2022/23 fiel für den Vacherin Mont-d'Or enttäuschender aus, als erwartet: 540 Tonnen des Weichkäses wurden verkauft, das sind rund 10 Prozent weniger als in der Spitzensaison 2021/22, wo coronabedingt rekordverdächtige 591 Tonnen verkauft wurden (foodaktuell berichtete). «Ein Ergebnis, das weder gut noch zufriedenstellend ist», bilanziert Paolo Degiorgi, Präsident der Sortenorganisation, in einer Mitteilung. Die sinkende Kaufkraft und der teure Franken hätten dem Käse zu schaffen gemacht.
Für die kommende Saison, die von September 2023 bis März 2024 dauert, peilt die Sorgenorganisation 550 Tonnen an. Das langfristige Jahresziel sollen aber 570 Tonnen sein, so viel wurden in den letzten zehn Jahren im Schnitt verkauft.
An der Generalversammlung vom 28. Juli trat Vincent Tyrode aus dem Vorstand der Sortenorganisation zurück, sein Nachfolger wurde Frenky Chuard. An der Versammlung blickte die Interprofession zudem auf die bewegte Geschichte des Käses zurück, der seit 150 Jahren produziert wird und vor 20 Jahren das AOP-Label bekam.
Saisonkäse mit Fichtenmantel
Der Vacherin Mont-d’Or AOP wird aus thermisierter Kuhmilch hergestellt und ist als Saisonkäse nur von Mitte September bis Ende März erhältlich. Sein einzigartiger Geschmack ist auf den charakteristischen «Gurt» aus Fichtenholz zurückzuführen, die ihn umgibt. Typisch ist auch seine Schachtel aus Fichtenholz, die ihn vor dem Austrocknen schützt und seine Aufbewahrung und Lagerung erleichtert.
Die Milch und das Holz der Verpackung stammen aus einem Umkreis von höchstens 25 km um seinen Herstellungsort. Der Vacherin Mont-d’Or wird jedes Jahr von Ende August bis etwa Anfang März handwerklich hergestellt und reift etwa 20 Tage lang in den Reifekellern des Waadtländer Jura.

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