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Eine Zuckersteuer gewinnt an Zustimmung

Eine Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten lehnt eine Steuer auf zucker-, salz- oder fetthaltige Lebensmittel nach wie vor ab - eine solche Steuer gewinnt aber an Akzeptanz, wie eine neue Umfrage zeigt.

(Symbolbild Pixabay)

Aktuell hätte eine Steuer auf Lebensmittel mit (zu) viel Zucker, Salz oder Fett in der Schweizer Bevölkerung keine Chance. In einer repräsentativen Befragung von 1000 Stimmbürgerinnen und -bürgern sind 63 Prozent der Befragten «überhaupt nicht» oder «eher nicht» mit einer solchen Steuer einverstanden. Das geht aus dem aktuellen «Monitor Ernährung und Bewegung» hervor, den das Meinungsforschungsinstitut GfS Bern im Auftrag der Informationsgruppe Erfrischungsgetränke regelmässig erhebt.
Die Studie zeigt aber auch: 35 Prozent der Befragten befürworten eine Besteuerung solcher Lebensmittel, bei der letzten Erhebung 2022 waren es noch 25 Prozent gewesen. In der Westschweiz - wo Zuckersteuern politisch diskutiert wurden - ist die Zustimmung für eine solche Steuer von 47 auf 40 Prozent gesunken.
Die Mehrheit der Stimmberechtigten ist laut der Umfrage auch der Meinung, dass Ernährung und Bewegung in erster Linie Privatsache ist. Allerdings ist im letzten Jahr die Zahl jener gewachsen, die sich in diesen Fragen mehr Staat wünschen. So sprachen sich 2023 zum Beispiel 24 Prozent dafür aus, Übergewicht staatlich zu bekämpfen. 2022 waren es noch 13 Prozent gewesen.
Die meisten essen regelmässig Fleisch
Die weiteren Ergebnisse der Studie:
- 72 Prozent der Befragten essen regelmässig Fleisch. 21 Prozent sehen sich als Flexitarier, die gelegentlich zu Fleisch greifen. Vegetarisch oder vegan ernähren sich nur je drei Prozent.
- 85 Prozent betrachten ihre Ernährung als ausgewogen. 70 Prozent sind mit ihrem Gewicht zufrieden, ein Viertel möchte abnehmen.
- Jeder Fünfte nimmt regelmässig Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralstoffe oder Fettsäuren zu sich. Sie wollen damit einen Mangel ausgleichen (75 Prozent), Krankheiten vorbeugen (72 Prozent) oder mehr Energie haben (66 Prozent). 96 Prozent der Befragten gaben aber an, dass es der Gesundheit mehr nütze, möglichst häufig selber frisches Essen zu kochen, als Nahrungsergänzungsmittel zu schlucken.
- Ein Drittel gibt an, Druck wahrzunehmen, sich auf eine bestimmte Art zu ernähren.

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