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Weniger Milch, weniger Käse, mehr Butter

Die Schweiz produziert dieses Jahr weniger Milch und Käse als im Vorjahr. Während die Preise für A-Milch höher sind als letztes Jahr, sind die B-Milch-Preise deutlich tiefer.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden von Januar bis August 2023 fast acht Prozent weniger Gruyère produziert. (Interprofession Gruyère)

Die Schweizer Milchproduktion liegt unter dem Vorjahr: Von Januar bis August 2023 wurden insgesamt 2'249’636 Tonnen Milch produziert. Das sind 3942 Tonnen oder 0.2 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode, wie aus dem aktuellen Marktlagenbericht der Schweizer Milchproduzenten (SMP) hervorgeht. Der Produktionsrückgang habe aber aufgrund der höheren Fett- und Eiweissgehalte mehr als kompensiert werden können, schreiben die SMP. Auch die Bio-Milchproduktion liegt mit 185’249 Tonnen drei Prozent (5746 Tonnen) unter der Vorjahresperiode.
Mehr Frisch- und Weichkäse
In den ersten acht Monaten 2023 wurde auch weniger Käse produziert: Es waren 130’778 Tonnen, das sind 4328 oder 3.2 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Stärker abgenommen als die Käseproduktion in Tonnen dabei die Milchmenge, die zu Käse verarbeitet wurde (-5,9 %). Das liegt daran, dass vermehrt Frischkäse hergestellt wurde, der pro Kilogramm Endprodukt weniger Milch benötigt als die klassischen Hart- und Halbhartkäse. Beim Emmentaler ging die Produktion im Zeitraum Januar bis August um 11,2 Prozent zurück gegenüber der Vorjahresperiode, beim Gruyère um 7,7 Prozent.
Im Gegensatz zum Käse ist die Produktion von Butter gestiegen, auf 27’199 Tonnen in den ersten acht Monaten. Das ist ein Plus von 3222 Tonnen (+13,4%) gegenüber der Vorjahresperiode.
A-Milch-Preis höher
81 Rappen beträgt der Richtpreis für A-Milch bis Ende Jahr. Laut dem Milchpreismonitoring der SMP lagen die durchschnittlichen Preise im August bei 77,29 Rappen ab Hof inklusive Zulage für Verkehrsmilch. Das sind 0,13 Rappen mehr als im Vormonat und 0,44 Rappen mehr als vor ­einem Jahr. Laut Monitoring lag der Anteil A-Milch im ­August  mit 75,9 Prozent 0,9 Prozentpunkte über Vorjahr.
Bei der B-Milch sind die Preise deutlich weniger gut als vor einem Jahr. Laut Milchpreismonitoring betrug der B-Milchpreis im August 55,23 Rappen, das sind 13,42 Rappen weniger als im August 2022.

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