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Bioeierhändler ist konkurs - die Branche sucht Lösungen

Der Ostschweizer Bioeierhändler Rüegg-Gallipor ist konkurs. Das ist vor allem für kleinere Bioeierproduzenten ein Problem.

Am 9. November verhängte das Bezirksgericht Münchwilen den Konkurs über den Bioeierhändler Rüegg-Gallipor AG. Bis zum 27. Dezember können Gläubiger ihre Forderungen einreichen. Das Unternehmen ist überschuldet, Geschäftsführer und Inhaber Sepp Rüegg hatte Kunden und Geschäftspartner Anfang Oktober über die Zahlungsunfähigkeit informiert, wie das «St. Galler Tagblatt» schreibt.
Die Rüegg-Gallipor verkauft Junghennen an die Produzenten und kauft die Bioeier ab. Das Unternehmen ist ein grosser Player und hatte zeitweise einen Marktanteil im Bioeiermarkt von rund 50%. Bio Suisse und der Eierproduzentenverband Gallo Suisse seien nun daran, Lösungen zu erarbeiten, heisst es weiter. Offenbar haben viele grössere betroffene Eierproduzenten mit 2000 und mehr Tieren bei anderen Eierhändlern, etwa bei der Fenaco-Tochter Eico, gefunden. Schwieriger wird es für Betriebe die weniger als 500 Tiere halten. Das regelmässige Abholen von kleineren Eiermengen ist aufwendig und teuer. Der Bioeierproduzent Andreas Braun, der in Pfyn 4000 Biolegehennen hält, erklärte gegenüber dem «St. Galler Tagblatt», er gehe davon aus, dass viele der kleineren Produzenten nach Weihnachten oder Ostern die Tiere schlachten würden, deren Eier nicht direkt vermarktet werden könnten.

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