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Farmy mit Umsatzrückgang

Der Online-Lieferdienst muss einen Umsatzrückgang zum Vorjahr von 23 Prozent hinnehmen. Im Vergleich zu 2019 ist der Umsatz gestiegen.

Farmy habe den operativen Break-even nach zwei Corona-Hochjahren erreicht, wie der Online-Lebensmittelhändler in einer Mitteilung schreibt. Man habe bewusst einen Umsatzrückgang in Kauf genommen. Das mit einem angepassten Angebot und Liefermodell. Der Rückgang den der Online-Hofladen gewärtigen muss beträgt satte 23 Prozent von gut 30 Millionen Franken auf 24 Millionen.
Farmy sei dennoch gewachsen, wie die Unternehmensverantwortlichen schreiben. Im Vergleich zu 2019 nämlich um 150 Prozent. Der operative Break-even sei erzielt worden, wie Farmy weiter schreibt. Das Unternehmen habe die operative Profitabilität im Vergleich zu 2022 um 60 % verbessern können, die Fixkosten hätten um 25 % reduziert und die Effizienz der Verpackungen und Auslieferung um 2 % des Umsatzes gesteigert werden können.
Der Online-Hofladen wurde 2014 gegründet und erreichte in den Folgejahren während des Onlinebooms ein rasantes Wachstum. 2016 beteiligte sich der Bäckereizulieferer Pistor am Farmy-Geschäft. Im letzten Jahr musste sich das Farmy-Management in Finanzierungsrunden frisches Geld holen - insgesamt 10,5 Millionen Franken, wie der Unternehmensberater Carpathia damals schrieb. Laut Farmy hätten neue Investoren gewonnen werden können.
Auch kaufen die einzelnen Kunden mehr ein. Der Durchschnitts-Warenkorb betrage heute 155 Franken.  Dafür verantwortlich seien die Lieferkonditionen die Anfang des vergangenen Jahres zugunsten grösserer Warenkörbe angepasst wurden. Die Lieferung kleinerer Bestellungen bei Einhaltung der Kühlketten sei aus ökologischer sowie ökonomischer Sicht nicht sinnvoll, schreibt Farmy. Jetzt plane das Unternehmen in Kerngebieten engere Lieferfenster von 1-2 Stunden, anzubieten. Dies gegen eine Pauschale. Dazu würden auch attraktivere Lieferkonditionen und erweiterte Gebiete mit mehr Flexibilität und Schnelligkeit gehören. Das Angebot von preiswerten Produkten will der Händler ausbauen.
Produkte von kleineren und mittelgrossen Schweizer Bauern sowie Verarbeitern würden 94 % des Umsatzes ausmachen. Die Frischware belaufe sich dabei auf 69 % des Umsatzes. Zum Beispiel Früchte und Gemüse, frisches Brot und Gebäck von zehn regionalen Bäckereien und Konditoreien, die (laut eigenen Angaben) breiteste Auswahl an Käse und Milchprodukten von Schweizer Bauern, Fleisch von elf Metzgereien, frischer Fisch und Meeresfrüchte sowie Blumen. Rund 59 % der verkauften Produkte sind laut Farmy Bio-zertifiziert, während 8 von 10 Kundenbestellungen Bio-Produkte enthalten, was Farmy ebenfalls stark von anderen Online-Händlern unterscheide.

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